Architektur Forum Ostschweiz

Di 17. März 2026, 20 Uhr

Sep Ruf – Architekt der Moderne

Architektur im Film

im Kinok

  • Einführung durch Irene Meissner, Archi­tektin und Leiterin des Archivs des Architektur­museums TUM, München
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Franz Joseph «Sep» Ruf (1908–1982) zählt zu den bedeutendsten deutschen Architekten des 20. Jahr­hunderts. Mit seinen offenen, schwerelos-eleganten Bauten prägte er die Nach­kriegs­moderne entscheidend mit. In fünf Jahr­zehnten schuf er über 300 Gebäude. Einige seiner Schlüsselwerke sind im aufschluss­reichen Dokumentar­film von Johann Betz zu entdecken: die Pavillons für die Welt­aus­stellung in Brüssel 1958 (zusammen mit Egon Eiermann), der ikonische Kanzler­bungalow in Bonn, die Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, die Neue Maxburg in München, das Privat­haus von Kanzler Ludwig Erhard in Gmund am Tegernsee. Ruf entwarf eine moderne und gleichzeitig mensch­liche Architektur, die in konserva­tiven Kreisen auf Un­verständnis stiess. Raimund Gerz schreibt in epd Film: «‹Das Geruhsame, verschmolzen mit einer fantastischen Lässig­keit, Leichtig­keit, mit futuristischen Vor­stellungen eines anderen, schöneren Lebens›, so charakterisiert der Journalist Gerhard Matzig Sep Rufs Baukunst. Filme­macher Johann Betz gelingt es, mit bestechend schönen Bildern, Kommentaren von Zeitgenossen, Architektur­experten sowie Bewohnern seiner Häuser etwas von dieser Leichtig­keit zu vermitteln. Zugleich schreibt der Film ein Stück Mentalitäts­geschichte der frühen Bundes­republik.»

Johann Betz, DE 2025, 96 Min., DCP, D, ab 0 Jahren

Trailer

Kinok

Reservation: 071 245 80 72 oder auf kinok.ch
Eintritt: 16.– / Mitglieder AFO 11.–

Bildnachweis

Alpenrepublik GmbH

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