Architektur Forum Ostschweiz

Archiv der Kategorie: Archiv versteckt

Architektur im Film

Five Seasons – The Gardens of Piet Oudolf

Mi 26. Februar 2020, 18.45 Uhr im Kinok

Can a garden be art? Can a gardener be an artist? Through poetic cinematography and intimate conversation, FALL WINTER SPRING SUMMER FALL illuminates how Piet Oudolf, designer of New York’s High Line and other celebrated public spaces, has radically changed ideas about garden and landscape design and elevated himself to the highest echelons of contemporary art. An experiential portrait of a difficult and complex creative mind, Piet leads filmmaker Thomas Piper on a wandering journey across five seasons, visiting his iconic works as well as far-flung sources of  inspiration, forever changing the way we see, and think about, beauty.

Zum Trailer

Regie: Thomas Piper, USA 2014, dt. UT, 75’

Eintritt 16.– / Mitglieder AFO 11.–
Reservation: T 071 245 80 72
www.kinok.ch

Veranstaltungssponsor:
ZZ Wancor AG

Einladungskarte Februar 2020

Bildnachweis: www.fiveseasonsmovie.com

Das Architektur Forum macht Sommerpause und wünscht allen eine gute Zeit!

Wir freuen uns sehr, alle Mitglieder und Interessierten nach dieser auferlegten, Corona bedingten langen Pause bald wieder zu einem Vortrag zum Jahresthema «Schönheit» im Architektur Forum Ostschweiz einladen zu dürfen.

Am 7. September geht es, unter Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien, weiter mit unseren Programm.

Weitere Infos folgen in demnächst.

Städtische Ausstellung im Forum

Larry Peters: LOOKING AT ART

Ausstellung: Fr 12. Juni bis So 5. Juli 2020
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Do 11. Juni 2020, 18.30 Uhr, Einführung: Kristin Schmidt
Buchpräsentation «LOOKING AT ART», VGS Verlagsgenossenschaft St. Gallen.
Hanspeter Spörri im Gespräch mit Larry Peters

Der Künstler ist jeweils am Samstag und am Sonntag von 14 – 17 Uhr anwesend.

So 21. Juni 2020, 14 Uhr Lesung in der Ausstellung
«Reading and Talking» with Samuel Reller and Larry Peters (in English)

Flyer Ausstellung Larry Peters

geschlossen: Städtische Ausstellung im Forum

Priska Rita Oeler: schräg vis-à-vis

Ausstellung: Fr 13. März bis So 5. April 2020
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 12. März 2020, 18.30 Uhr
Einführung: Kristin Schmidt

Ausstellungsrundgang mit der Künstlerin
So 22. März 2020, 14 Uhr

Flyer Ausstellung Priska Rita Oeler

Das Architektur Forum Ostschweiz wünscht alles Gute für das neue Jahr

Das Architektur Forum Ostschweiz wünscht schöne Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr.

Am 3. Februar 2020 starten wir mit unserer neuen Veranstaltungsreihe zum Thema «Schönheit».

Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes Jahr. Bis im Februar!

Städtische Ausstellung im Forum

Rachel Lumsden

Ausstellung: Fr 22. November bis So 15. Dezember 2019
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 21. November 2019, 18.30 Uhr
Einführung: Kristin Schmidt

Rachel Lumsden

Städtische Ausstellung im Forum

Herbert Weber: Ende der Poesie

Ausstellung: Fr 30. August bis So 22. September 2019
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 29. August 2019, 18.30 Uhr
Einführung: Kristin Schmidt

Das Architektur Forum macht Sommerpause und wünscht allen eine gute Zeit!

Im September geht es weiter mit unserem Programm. Demnächst mehr…

Städtische Ausstellung im Forum

Salome Schmucki

Ausstellung: Fr 7. Juni bis So 30. Juni 2019
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 6. Juni 2019, 18.30 Uhr
Einführung: Kristin Schmidt

Architektur im Film

Didi Contractor – Leben im Lehmhaus

So 28. April 2019, 13.15 Uhr im Kinok

Architektin Didi Contractor arbeitet seit vielen Jahrzehnten an einem neuen Denkmodell der Architektur, welches Landschaft und Haus miteinander vereint. Mit dokumentarischen Mitteln und poetischer Sprache nähert sich der Film einer Künstlerin und Architektin. Die von ihr gestalteten Häuser und deren Bewohner, die natürlichen Materialien – Lehm, Bambus, Schiefer und Flusstein, sowie die Landschaft Nordindiens sensibilisieren uns für Ihre Vision und die globalen Fragen über den Umgang mit Mutter Erde.

Zum Trailer

Regie: Steffi Giaracuni, CH/D 2017, O/d-f, 81’

Eintritt 16.– / Mitglieder AFO 11.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch

Veranstaltungssponsor:
Domus Leuchten und Möbel AG
Inhaus AG
ZZ Wancor AG

Bildnachweis:  First Hand Films

Architektur im Film

City for Sale

So 31. März 2019, 11 Uhr im Kinok

Berlin gilt als neuer «Hot Spot» der westlichen Welt. Sogar aus den Megametropolen London und New York zieht es die Menschen an die Spree. Das Problem ist, dass immer mehr Menschen hier leben wollen, zumal Wohnungen im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen in Berlin (noch) unschlagbar günstig sind. Die Konsequenz daraus: ehemals staatliche Immobilien und Wohnungen werden privatisiert; Mietwohnungen werden zu Eigentumswohnungen, die sich nur die Reichen leisten können. Doch bevor die Immobilien veräussert werden können, müssen erst einmal die Mieter raus. Ein in den letzten Jahren stetig zunehmender Kreislauf kommt in Gang. Der Kampf um den attraktivsten Wohnungsmarkt Europas geht weiter. Die Dokumentation «City for Sale («Die Stadt als Beute») ist ein Langzeitprojekt von Regisseur Andreas Wilcke. Rund vier Jahre lang begleitete er alle beteiligten Akteure bei ihrem Bewerben, Bieten und Buhlen um den begehrten Wohnraum: Makler, Kaufinteressenten, Investoren, Mieter und Eigentümer. Er begab sich in die verschiedenen Bezirke der Stadt, um den Wandel auf dem Berliner Immobilienmarkt mit der Kamera einzufangen und präsentiert die jüngsten Entwicklungen sachlich und objektiv, zumeist nur als stiller Beobachter. Einen grossen Reiz des Films machen die unverstellten, persönlichen Gespräche und Abläufe von Besichtigungen und Unterredungen aus. Es ist ein intimer Blick hinter die Kulissen des heiss umkämpften Marktes, in dem schnell klar wird: Geld spielt für die Interessenten keine Rolle – zum Leidwesen der langjährigen Mieter und sozial schwachen Bewohner, denen nicht mehr viel bleibt, als sich langfristig an die Ränder der Stadt drängen zu lassen. Dies wird in einer Szene deutlich, die einen Kaufinteressenten an einer Immobilienmesse zeigt. Dieser geht von Stand zu Stand, benennt klar seine Wünsche («Altbau oder Loft») und äussert im Vorbeigehen ganz beiläufig: «Geld spielt keine Rolle.» «City for Sale» feierte 2016 am Filmfestival Max Ophüls Preis seine Premiere und ist aktueller denn je.

Zum Trailer

Regie: Andreas Wilcke, DE 2017, deutsch, 83’

Eintritt 16.– / Mitglieder AFO 11.–
Reservation: T 071 245 80 72 oder auf Kinok

Veranstaltungssponsor:
Domus Leuchten und Möbel AG
Inhaus AG
ZZ Wancor AG

Einladungskarte März 2019

Bildnachweis: wilckefilms

Architektur im Film

Architektur der Unendlichkeit

So 24. März 2019, 11 Uhr im Kinok

Der Filmregisseur Christoph Schaub (*1958) war schon als Kind von Kirchenbauten fasziniert. So setzt er in seiner persönlichen Reise durch Raum und Zeit bei seiner Kindheit an. Gemeinsam mit den Architekten Peter Zumthor, Peter Märkli und Álvaro Siza Vieira, den Kunstschaffenden James Turrell und Cristina Iglesias sowie dem Schlagzeuger Jojo Mayer ergründet Schaub die Magie sakraler Räume, deren Definition hier weit über kirchliche Bauten hinausgeht. Vielmehr geht der Film auch Fragen nach, wem eigentlich Spiritualität gehört, und erkundet die Verbindung von sakraler Kunst und Natur. So führt «Architektur der Unendlichkeit» im wahrsten Sinne über Denkgrenzen hinaus. Die schwerelose Kamera des Ostschweizers Ramòn Giger lässt den Zuschauer eintauchen in traumwandlerische Bilder und unternimmt sinnliche Reisen in räumliche Weiten; sie lenkt den Blick in die Unendlichkeit des Sternenhimmels und die Tiefe des Meeres. Christoph Schaub sagt über seinen neuen Film: «Ich habe bei der Arbeit an ‹Architektur der Unendlichkeit› entdeckt, dass ich nicht nur einen Film über sakrale Architektur mache, sondern dass ich auch aus meinem Leben erzählen muss. Die eigentliche sakrale Architektur stand dadurch immer weniger im Mittelpunkt meines Interesses. So sprechen die Protagonisten kaum über ihre Architektur, sondern anhand der Architektur intensiv über philosophische Fragen, die für unsere Existenz essenziell sind. Im Laufe der Arbeit habe ich realisiert, dass ich den Begriff des Raumes ausweiten will. Ich kann genauso über den Raum im Innern des Menschen nachdenken. Der innere Raum kann als unendlich betrachtet werden; jedenfalls hat der innere Raum keine sichtbaren Grenzen, keinen Anfang und kein Ende und auch keinen Mittelpunkt. In der realen, materiellen Welt hingegen kann man sich keine ‹Architektur der Unendlichkeit› in einem konkreten Sinn vorstellen.»

Zum Trailer

Regie: Christoph Schaub
CH 2018, deutsch, 91’

Kinok, Cinema in der Lokremise
Grünbergstrasse 7, 9000 St. Gallen

Eintritt 16.– / Mitglieder AFO 11.–
Reservation: T 071 245 80 72, Kinok

Veranstaltungssponsor:
Domus Leuchten und Möbel AG
Inhaus AG
ZZ Wancor AG

Einladungsarte Februar 2019

Bildnachweis: Pressecenter cineworx

Städtische Ausstellung im Forum

Claudia Keel: grün

Ausstellung: Fr 1. März bis So 24. März 2019
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 28. Februar 2019, 18.30 Uhr
Einführung: Dr. Ingrid Riedel

Prix Lignum 2018 – Erfolge mit Holz

Ausstellung

Die Ausstellung zum Prix Lignum 2018 im Forum dauert von Mo 21. Januar 2019 bis Sa 26. Januar 2019 und ist täglich von 8 – 18 Uhr geöffnet.

In Zusammenarbeit mit der Lignum Holzkette St. Gallen und Lignum Ost

Prix Lignum

Bildnachweis: Corinne Cuendet, Clarens | LIGNUM

Das Architektur Forum Ostschweiz wünscht alles Gute für das neue Jahr 2019.

Am 4. Februar starten wir mit unserer neuen Veranstaltungsreihe zum Jahresthema „Auf Zeit“.

Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes Jahr.

Werkbeiträge

Vergabe Werkbeiträge 2018

Mi 28. November 2018, 18.30 Uhr im Forum

Die Stadt St.Gallen vergibt jährlich bis zu sechs Werkbeiträge in der Höhe von je CHF 10’000. Ziel ist es, die Entwicklung und Realisierung von neuen, anspruchsvollen und qualitativ hochstehenden Projekten zu ermöglichen.

Es erfolgt eine öffentliche Ausschreibung. Es werden nur Bewerberinnen und Bewerber berücksichtigt, welche in der Stadt St.Gallen wohnhaft sind. Ausgenommen davon sind einzig Kulturschaffende, welche sich im Zusammenhang mit einer Ausbildung vorübergehend auswärts aufhalten.

Die Kommission für Kulturförderung juriert die eingegangenen Bewerbungen und schlägt dem Stadtrat sechs Kandidatinnen und Kandidaten vor. Der Entscheid des Stadtrats erfolgt Anfang April.

Gewährte Werkbeiträge 2018:

Hopes & Venom, Musik
Claudia Keel, Bildende Kunst
Rachel Lumsden, Bildende Kunst
Panorama Dance Theater, Tanz
Kathrin Rieser, Theater
Salome Schmuki, Bildende Kunst

Städtische Ausstellung im Forum

Peter Dew: round and round an round again

Ausstellung: Fr 31. August bis So 23. September 2018
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 30. August 2018, 18.30 Uhr
Einführung: Kristin Schmidt

Fundstücke, Magazinseiten, kleine Beobachtungen – Peter Dews künstlerische Materialien sind alltäglich, einfach und unaufdringlich. Der gebürtige Brite ist ein stiller Künstler mit einem grossen Gespür für die Aussagekraft kleiner Dinge. Unter seinen Händen verwandeln sich Kartonröhren, Draht und Gips in hintergründige Plastiken und fotografische Aufnahmen zufälliger Fundstücke in poetische Bildserien. Seine Werke entwickelt er oft für einen gegebenen Ort und beweist damit immer wieder ein grosses Gespür für die Besonderheiten eines Raumes, für dessen Charakter und Atmosphäre. Auch im Architektur Forum Ostschweiz sind präzise platzierte Kleinstobjekte zu entdecken, die den aufmerksamen Blick mit ihrer Aussagekraft belohnen. Dabei beziehen sie sich einerseits auf den Raum selbst und andererseits auf andere ausgestellte Werke, wie beispielsweise die Fotografien der Serie „Grandfather“: Jahresringe schleichen sich in Zifferblätter ein, bedecken Uhrenreklame und rücken sowohl den Kontrast als auch die Parallelen von natürlichen und künstlichen Formen ins Bild. Auch die Fotografien von vorgefundenen Verdopplungen setzen dieses Spiel auf humorvolle Weise fort. Peter Dew findet Zwillinge, wo sie kaum jemand vermutet und entdeckt etwas Besonderes, wo die meisten schon gar nicht mehr hinschauen.

Peter Dew (*1967 in Grossbritannien) studierte dreidimensionale Kunst und Bildhauerei an der Winchester School of Art der University of Southampton. Seit 20 Jahren lebt und arbeitet er in St.Gallen. 2006 erhielt er einen Förderpreis und 2017 einen Werkbeitrag der Stadt St.Gallen.

Städtische Ausstellung im Forum

Martin Leuthold «Vlies» – Städtische Ausstellung verlängert

Ausstellung: Fr 23. November bis Sa 22. Dezember 2018
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Finissage: Sa, 22. Dezember 2018, 11 bis 13 Uhr

Der Textildesigner Martin Leuthold erhielt 2017 den Anerkennungspreis der Stadt St.Gallen. Seine Ausstellung «Vlies», die gemeinsam mit der St.Galler Künstlerin Katalin Deér entstand, wird eine Woche länger zu sehen sein als ursprünglich geplant und am 22. Dezember 2018 mit einer Finissage schliessen.

Martin Leuthold zeigt in der Ausstellung «Vlies» im Architektur Forum Ostschweiz seine Inspirationsquellen: Seine Postkartensammlung vereint Kunstwerke aus allen Jahrhunderten und ist inzwischen auf 4’500 Motive angewachsen. Im Architektur Forum Ostschweiz zeigt ein eigens gedruckter Vliesboden Martin Leuthold inmitten seiner Bildersammlung. Entstanden sind die Fotografien im Auftrag der schweizerischen Architekturzeitschrift «Hochparterre». Dafür hatte der Textildesigner seine  Postkartensammlung in der Kunst Halle Sankt Gallen ausgebreitet und die Künstlerin Katalin Deér fotografierte ihn dabei.

Die Ausstellung stösst auf grosses Interesse und wird deshalb bis zum 22. Dezember 2018 verlängert. Am Samstag, 22. Dezember 2018, 11 bis 13 Uhr, findet die Finissage unter dem Titel «Souvenir de Vlies» statt.
Ausserdem eröffnet kommende Woche am Dienstag, 18. Dezember 2018, die Stiftsbibliothek St.Gallen das Ausstellungsprojekt «XULLUX»: eine Installation von Martin Leuthold mit Siegrun Appelt im Barocksaal der Stiftsbibliothek.

Städtische Ausstellung im Forum

Aleksandra Signer

Ausstellung: Fr 1. Juni bis So 24. Juni 2018
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 31. Mai 2018, 18.30 Uhr
Einführung: Kristin Schmidt

Flyer Ausstellung Aleksandra Signer

Architektur im Film

Eero Saarinen: The Architect Who Saw the Future

Mi 25. April 2018, 19 Uhr im Kinok

Die künstlerische Begabung wurde dem amerikanisch-finnischen Architekten Eero Saarinen (1910–1961) in die Wiege gelegt. Sein Vater Eliel Saarinen (1873–1950) war ein bekannter Architekt und baute u.a. den Hauptbahnhof in Helsinki, seine Mutter Loja Gesellius Saarinen war Textildesignerin. 1923 emigrierte die Familie Saarinen in die USA und lebte dort im wohlhabenden Bloomfield Hills (Michigan) auf dem Campus der Cranbrook Educational Community, den der Vater gebaut hatte. Eero Saarinen war einer der visionärsten Architekten und Formgeber des 20. Jahrhunderts. Zu seinen spektakulärsten Bauten gehören der Trans World Airlines Terminal am New Yorker John F. Kennedy International Airport und der Gateway Arch des Jefferson National Memorial in St. Louis (Missouri), ein kühner, 192 Meter hoher parabolischer Bogen. Für die Firma Knoll International entwarf er Möbelklassiker, die noch heute produziert werden, darunter den berühmten einbeinigen Tulip Chair (1956). Die Fertigstellung einiger seiner berühmtesten Bauwerke hat Eero Saarinen nicht mehr erlebt; er starb im September 1961 an den Folgen einer Gehirntumor-Operation. Im Programm des Filmmuseums München ist zu lesen: «Der Architekt Eero Saarinen, das ist finnische Lässigkeit, die mit amerikanischer Unternehmungslust zur Exaltation kommt. Seine Flughafenbauten sollen erlebbar machen – so Saarinen – was Fliegen, Schweben, Schwerelosigkeit ist, dass Fliegen mehr als ein Transport- und Verkehrsmittel ist: ein American Dream. Der Dokumentarfilm ‹Eero Saarinen – The Architect Who Saw the Future› erzählt vom Werden dieses Traums, dieses Werks. Es ist ein Architekturfilm, aber auch ein Liebesfilm – eine Liebe von Mann und Frau, Sohn und Vater, Architektur und Kino. Eric Saarinen, der Sohn des Architekten, hat die Bauten seines Vaters als Kameramann gefilmt, im Off hören wir Dialoge von Eero und Aline Saarinen. Es ist diese Liebe, die diesen Bauten ihre bescheidene Dynamik gibt, ihre Menschenfreundlichkeit.»

Regie: Peter Rosen, US 2016, englisch ohne Untertitel, 68′

Trailer

Eintritt 16.– / Mitglieder AFO 11.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch

Veranstaltungssponsor:
Domus
Xella

Einladungskarte April

Architektur im Film

Having a Cigarette with Álvaro Siza

28. März 2018, 18.30 Uhr im Kinok

«Architects don’t invent anything, they just transform reality.» — Álvaro Siza

One of the 20th century’s most iconic architects, Álvaro Siza is a Prizker Prize winner, socialist and passionate smoker.

The director does what possibly all of us would like to do with a person whom we esteem and are  intrigued by. He listens and observes. With caution and respect. For an indefinite amount of time. One or more days with a great contemporary architect. Time dilates through the film following his  thoughts. His pauses. His lucid, poetic rigor. It’s the life running through his works. It’s the answers to the questions posed by a profession that has so much to do with the lives of people.  With history. With the evolution of the community. One speaks about social housing, of needs, of the differences between places, and of mutual influences. And it seems like there is nothing left to add.

Regie: Ian Dilthey, PO 2016, por, deut. UT 53′

Trailer

Eintritt 16.– / Mitglieder AFO 11.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch

Veranstaltungssponsor:
Domus
Xella

Einladungskarte März

Wanderausstellung animata.ch – der Bau des  Stadtraumes

Ausstellung Mo 26. März 2018 bis Mo 9. April 2018
Öffnungszeiten: während der Veranstaltungen und werktags 9-17 Uhr

animata.ch – der architektonische Bau des Stadtraumes

Wanderausstellung und interaktive Homepage zum Bau des Stadtraumes in der Schweiz

2014 gewann der Tessiner Architekt Giulio Bettini das  vierte Forschungsstipendium des BSA. Nach der  Publikation des Buches Die città animata – Mailand und die Architektur von Asnago Vender folgt jetzt eine Wanderausstellung, die durch die ganze Schweiz zieht.

Die Stadt endet nicht mit dem Überbauungsplan. Die Architektur hört nicht an der Fassade auf. Beide Grenzen werden oft als Schlusspunkte zweier Disziplinen betrachtet. animata.ch forscht im Feld zwischen diesen zwei Grenzen – dort, wo sich Architektur und Stadt am dichtesten und am längsten ausdrücken.

St. Gallen Ost: Mehr als die Summe von Einzelnen

Ort für Transit, Produktion, Einkauf oder Wohnen:  St. Gallen Ost hat viele Seelen, je nach Nutzer. Die  einst mal getrennten Dörfer von St. Fiden, Heiligkreuz und Krontal sind immer näher gewachsen, die Grenzen wurden verwischt. Das neu entstandene Stadtgebiet hat noch keinen Namen und die Aufzählung seiner  Ortschaften reicht nicht mehr, um die aktuelle  Situation zu definieren. Liegt hier eine neue Stadtidentität vor oder ist eine im Entstehen? animata.ch geht zusammen mit ihren Gästen auf einer Stadtrallye mit dem Fotografen Philipp Funke, der tagelang das Gebiet bewandert hat.

Bildnachweis: Philipp Funke

Grenzen – IBA Basel – Gemeinsam über Grenzen wachsen

Monica Linder-Guarnaccia, Direktorin IBA Basel und Angelus Eisinger, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung RZU

Mo 4. Dezember 2017, 19.30 Uhr im Forum

Bildnachweis: IBA Basel

Internationale Bauausstellungen zählen seit mehr als 100 Jahren zu den erfolgreichsten  Instrumenten der Raum- und Stadtentwicklung in Deutschland. Die IBA Basel 2020 ist die erste IBA, welche dieses Format über die Grenze trägt und  gleichzeitig in Deutschland, Frankreich und der  Schweiz stattfindet. Die IBA Basel 2020 ist ein auf zehn Jahre angelegter Prozess der Stadt- und Regionalentwicklung in der trinationalen  Metropolitanregion Basel, welcher dynamisch auf  die Projektentwicklung wirkt. Gemäss ihrem  Motto «Gemeinsam über Grenzen wachsen»  fördert die IBA Basel die Umsetzung von  hochwertigen Massnahmen, die einen  grenzüberschreitenden Nutzen für die Region  entwickeln und zu einer nachhaltigen Steigerung der Lebensqualität sowie der touristischen und wirtschaftlichen Attraktivität beitragen.

Referat von Monica Linder-Guarnaccia, Direktorin IBA Basel, im Anschluss Gespräch mit Prof. Dr.  Angelus Eisinger, Mitglied des wissenschaftlichen IBA-Kuratoriums, Direktor Regionalplanung Zürich und Umgebung RZU

IBA Basel

Eintritt 10.- / Mitglieder gratis

Einladungskarte Dezember

Ausstellung «Die schönsten Schweizer Bücher 2016»

Das Bundesamt für Kultur (BAK) führt jährlich den Wettbewerb «Die Schönsten Schweizer Bücher» durch. Zum einen würdigt das BAK mit dieser Auszeichnung hervorragende Leistungen im Bereich der  Buchgestaltung und -produktion. Zum andern richtet der Wettbewerb den Blick auf besonders  beachtenswerte und zeitgemäss umgesetzte Bücher.

Im Januar prämierte eine fünfköpfige Jury insgesamt 24 Bücher des Buchjahrgangs 2016.

Ab Herbst 2017 werden «Die Schönsten Schweizer Bücher 2016» an verschiedenen Orten in der Schweiz ausgestellt. Wie jedes Jahr reisen die prämierten Bücher anlässlich lokaler Veranstaltungen und auf Einladung von Institutionen auch ins Ausland. Dieses Jahr sind Ausstellungen in Rhode Island, Providence, USA (RISD ─ Rhode Island School of Design), San José, Costa Rica (Despacio), London (Umlaut), Paris (Centre culturel suisse), Kopenhagen (Officin) und Oslo (Grafill), Wien (Typographische Gesellschaft Austria) und Brüssel (erg ─ école de recherche graphique et supérieure des arts) vorgesehen. Es ist ein Katalog zum diesjährigen Wettbewerb erschienen.

Mo 6. November 2017 ─ Sa 18. November 2017
Werktags 8  ─ 20 Uhr, Samstag 8 ─ 16 Uhr
Spezielle Öffnungszeit während der Tÿpo St.Gallen: Freitag, 10. November 2017 von 8 ─ 21 Uhr

Schule für Gestaltung St. Gallen
Im Rahmen der Tÿpo St. Gallen
Demutstrasse 115, 9012 St. Gallen
www.gbssg.ch
www.typo-stgallen.ch

Eintritt frei

Das Buch Raum. Zeit. Kultur, herausgegeben vom Architektur Forum Ostschweiz im Triest Verlag, gestaltet von den Grafikern Bänziger, Kasper und Florio, ist beim Schweizer Design Preis 2016 als eines von 24 schönsten Büchern ausgezeichnet worden.

Auszeichnung Design Preis Schweiz

Mehr zum Buch und über Gutes Bauen

Städtische Ausstellung im Forum

Marlies Pekarek – Glanzbilder

Ausstellung: Fr 16. Februar bis So 11. März 2018
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Vernissage: Donnerstag, 15. Februar 2018, 18.30 Uhr
Einführung: Kristin Schmidt
Di 6. März 2018 18.30 Uhr Gespräch mit der Künstlerin

Flyer Ausstellung Marlies Pekarek

sia Wanderausstellung Umsicht 2017

Der SIA vergab im März 2017 bereits zum vierten Mal seine Auszeichnung Umsicht – Regards – Sguardi. Prämiert wurden Werke, die in hervorragender, innovativer Weise zur zukunftsfähigen Gestaltung des Lebensraumes beitragen, denen ein ganzheitliches Denken und Handeln sowie ein ausgeprägtes gesellschaftliches und baukulturelles Verantwortungsbewusstsein inhärent sind. Mit Texten, Plänen und Projektbildern werden die prämierten Arbeiten in einer dreisprachigen Wanderausstellung präsentiert und in filmischen Porträts von Marc Schwarz und Aufnahmen des Fotografen Beat Schweizer illustriert. Der Fotograf und der Filmschaffende zeigen die Werke aus ihrer ganz eigenen, persönlichen Perspektive. Für die Darstellung gab es vom SIA keine Vorgaben. Sie eröffnen den Betrachterinnen und Betrachtern eine weitere Möglichkeit, sich mit den acht preisgekrönten Arbeiten auseinanderzusetzen. Die SIA-Sektion St. Gallen | Appenzell organisiert den Auftritt der Ausstellung in St. Gallen. Mit dem Kulturraum „Konsulat“ hat sie dazu die perfekten Räumlichkeiten gefunden. Das ehemalige italienische Konsulat mitten im Stadtzentrum wird in Zwischennutzung Kulturschaffenden und ihren Projekten zur Verfügung gestellt. Und prägt somit ein Stadtbild im Wandel massgeblich mit.

Ausstellung:
Mi 25. Oktober 12 – 14 Uhr
Do 26. Oktober 17 – 20 Uhr
Sa 28. Oktober 11 – 15 Uhr
Do 2. November ab 17 Uhr Barbetrieb
Sa 4. November 11 – 15 Uhr

Agenda sia

Umsicht_Flyer_St.Gallen

Umsicht – Regards – Sguardi 2017 wird ermöglicht dank der grosszügigen Unterstützung der Firmen Somfy Schweiz AG und Velux Schweiz AG.

Bildnachweis: Beat Schweizer

sia Wanderausstellung Umsicht 2017

Vernissage – Einführung durch Stefan Cadosch, Präsident SIA / Vortrag von Christian Penzel, Penzel Valier, Zürich

Di 24. Oktober 2017, 19.30 Uhr im «Konsulat», Frongartenstrasse 9, St. Gallen

Der SIA vergab im März 2017 bereits zum vierten Mal seine Auszeichnung Umsicht – Regards – Sguardi. Prämiert wurden Werke, die in hervorragender, innovativer Weise zur zukunftsfähigen Gestaltung des Lebensraumes beitragen, denen ein ganzheitliches Denken und Handeln sowie ein ausgeprägtes gesellschaftliches und baukulturelles Verantwortungsbewusstsein inhärent sind. Mit Texten, Plänen und Projektbildern werden die prämierten Arbeiten in einer dreisprachigen Wanderausstellung präsentiert und in filmischen Porträts von Marc Schwarz und Aufnahmen des Fotografen Beat Schweizer illustriert. Der Fotograf und der Filmschaffende zeigen die Werke aus ihrer ganz eigenen, persönlichen Perspektive. Für die Darstellung gab es vom SIA keine Vorgaben. Sie eröffnen den Betrachterinnen und Betrachtern eine weitere Möglichkeit, sich mit den acht preisgekrönten Arbeiten auseinanderzusetzen. Die SIA-Sektion St. Gallen | Appenzell organisiert den Auftritt der Ausstellung in St. Gallen. Mit dem Kulturraum „Konsulat“ hat sie dazu die perfekten Räumlichkeiten gefunden. Das ehemalige italienische Konsulat mitten im Stadtzentrum wird in Zwischennutzung Kulturschaffenden und ihren Projekten zur Verfügung gestellt. Und prägt somit ein Stadtbild im Wandel massgeblich mit.

Vernissage Wasserkraftwerk Hagneck – schöner Strom

Die Erneuerung des Kraftwerks Hagneck ist ein wegweisendes, auch energiepolitisch bedeutsames Beispiel für die in den nächsten Jahren in grosser Zahl zu erwartenden Erneuerungen von Kraftwerken. Als Infrastrukturbau mit hohem baukulturellem Wert überzeugt er durch seine gestalterische und innovative Verbindung von Industriegeschichte, modernster Kraftwerktechnik und einer landschaftlich hervorragenden Einbettung. Mit der umsichtigen Erneuerung bleibt das Kraftwerk Hagneck ein dauerhaft identitätsstiftender Kristallisationspunkt im Seeland.

Ausstellung:
Mi, 25. Oktober 12 – 14 Uhr
Do, 26. Oktober 17 – 20 Uhr
Sa, 28. Oktober 11 – 15 Uhr
Do, 2. November ab 17 Uhr Barbetrieb
Sa, 4. November 11 – 15 Uhr

Agenda sia

Umsicht_Flyer_St.Gallen

Umsicht – Regards – Sguardi 2017 wird ermöglicht dank der grosszügigen Unterstützung der Firmen Somfy Schweiz AG und Velux Schweiz AG.

Bildnachweis: Beat Schweizer

Museumsnacht

Städtische Ausstellung, Theo Cowley

Sa 9. September 2017, 18–01 Uhr im Forum

Der bildende Künstler Theo Cowley, 1976 in London geboren, lebt seit einigen Jahren in St.Gallen und Brüssel. Er beschäftigt sich mit Aspekten der Performance und präsentiert in seiner Ausstellung im Architektur Forum Ostschweiz eine neue Videoinstallation.

Im Jahre 2015 hat Theo Cowley den Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten. Für die Museumsnacht hat Theo Cowley die 1988 in New York geborene Schweizer Film- und Performancekünstlerin Axelle Stiefel eingeladen, eine Sound- und Vokalperformance zu präsentieren. Beide Kunstschaffende waren Residenzkünstler am Wiels Center of Contemporary Art in Brüssel.

ab 18 Uhr Barbetrieb

19 und 21 Uhr
Axelle Stiefel, «Codex Operator» Sound und  Vokalperformance

Ticket 20.– für Eintritt in alle beteiligten Museen und Shuttlebusse
www.museumsnachtsg.ch

Ausstellung: Fr 1. September bis So 24. September 2017
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr
Vernissage Do 31. August um 18.30 Uhr. Einführung Kristin Schmidt

Theo Cowley

Städtische Ausstellung im Forum

Theo Cowley

Ausstellung: Fr 1. September bis So 24. September 2017
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Der bildende Künstler Theo Cowley, 1976 in London geboren, lebt seit einigen Jahren in St.Gallen und Brüssel. Er beschäftigt sich mit Aspekten der Performance und präsentiert in seiner Ausstellung im Architektur Forum Ostschweiz eine neue Videoinstallation.

Im Jahre 2015 hat Theo Cowley den Werkbeitrag der Stadt St.Gallen erhalten. Für die Museumsnacht hat Theo Cowley die 1988 in New York geborene Schweizer Film- und Performancekünstlerin Axelle Stiefel eingeladen, eine Sound- und Vokalperformance zu präsentieren. Beide Kunstschaffende waren Residenzkünstler am Wiels Center of Contemporary Art in Brüssel.

Theo Cowley

Das Architektur Forum macht Sommerpause und wünscht allen eine gute Zeit!

Ende August geht es weiter mit unserem Programm. Demnächst mehr…

LandschaftsarchitekTour

Private Garden

Sa 20. Mai 2017

«Lazy Gardener», «Gärtnern nach Noten» oder «botanische Raritäten» sind nur einige Aspekte der diesjährigen LandschaftsarchitekTour, welche uns in private Gärten führt.
Gärten, welche sichü über Jahre durch individuelle Pflege entwickelt haben. Das diesjährige Jahresthema «Grenzen» des Architektur Forums Ostschweiz, widerspiegelt sich in der grenzenlosen Leidenschaft der Gartenbesitzer und -besitzerinnen. Sie gewähren uns Einlass in ihre über lange Zeit gewachsenen Oasen.

Die jeweiligen Besitzer führen uns durch ihren Garten und ermöglichen einen ganz persönlichen Eindruck ihrer Arbeit und ihres Schaffens.

Programm

Abfahrt Forum mit Reisebus 9.30 Uhr Garten Steiner, St.Gallen / Garten Vetter (Vogel), Teufen / Garten Steiner, Bühler / Garten Jakob Rohner, Rebstein / Garten Stieger, Berneck Rückkehr Forum ca. 17 Uhr

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Mitglieder BSLA oder AFO gratis, Nichtmitglieder Reisekosten Fr. 30.–

Anmeldung

Mit vollständigen Angaben bis 15. Mai 2017 an landschaftsarchitektour@nulla-f-o.ch oder per Fax an 071 245 87 83

Name / Vorname
Adresse
E-Mail
Telefon
Anzahl Mitglied BSLA | AFO
Anzahl Nichtmitglieder

Eine Veranstaltung des Bundes Schweizer Landschaftsarchitekten und Landschaftsarchitektinnen BSLA und des Architektur Forums Ostschweiz

Mitgliedschaft Architektur Forum Ostschweiz

Profitieren Sie vom Mitgliederpreis und melden Sie sich jetzt zur Mitgliedschaft im Architektur Forum Ostschweiz an.
Anmelden

Bildnachweis: Urs Stieger, Berneck

Anmeldekarte LandschaftsarchitekTour

Stadtspaziergang: St. Gallen

SIA, Barbara Petri, Dipl. Ing. Architekten RWTH/SIA, ARCHiTOUR, Zürich

Di 06. Juni 2017, 17 – 19 Uhr

Auf fachkundig geführten Stadtspaziergängen möchte der SIA die Warhnehmung der Teilnehmenden für die architektonischen Highlights sensibilisieren. Was gibt es Neues in der Stadt, im Quartier? Nach dem Motto „Man sieht nur was man weiss“ wird über die Biografie ausgewählter Bauten informiert, bemerkenswerte Ausschnitte ihrer Veränderung aufgezeigt und theoretische sowie praktische Hintergründe erläutert. Stadtrundgang mit Erläuterungen zu den Bauten:

  • Neuer Altarbereich Stiftskirche, 2013 (Caruso St. John))
  • Verwaltungszentrum, 2014 (Jessenvollenweider)
  • Bibliothek alte Hauptpost St. Gallen, 2015 (Barao Hutter)
  • Fachhochschule, 2011 (Giuliani Hönger)
  • Lokremise, 2010 (Stürm und Wolf)

Details zur Veranstaltung und Anmeldungemöglichkeit

Kunst im Forum

Tine Edel – Inside the Grain

Ausstellung: Do 03. März bis So 26. März 2017
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Do 2. März um 18.30 Uhr, Vernissage, Einführung Kristin Schmidt
Samstag 18. März, 12 – 16 Uhr, «Im Inneren der Camera Obscura», Installation.
Sonntag, 26. März, die Künstlerin ist anwesend

Belichten, entwickeln und fixieren, Reaktionen auf das Licht untersuchen, chemische Prozesse variieren, Fehler zulassen – experimentiert im weiten Feld analoger fotografischer Verfahren und Inszenierungen.
Ihre Bildwelt reicht vom rätselhaften Nachtstillleben bis zur konzeptionellen Studioaufnahme.

Flyer Ausstellung Tine Edel Inside the Grain

Tine Edel

«Raum Zeit Kultur – Anthologie zur Baukultur» im Wettbewerb «Die schönsten Schweizer Bücher 2016» ausgezeichnet

Das Buch Raum. Zeit. Kultur, herausgegeben vom Architektur Forum Ostschweiz im Triest Verlag, gestaltet von den Grafikern Bänziger, Kasper und Florio, ist beim Schweizer Design Preis 2016 als eines von 24 schönsten Büchern ausgezeichnet worden.

Auszeichnung Design Preis Schweiz

Mehr zum Buch und über Gutes Bauen

Grenzen – Ausstellung After Schengen, European Borders

Die Ausstellung Mo 3. April 2017 bis So 30. April 2017
Öffnungszeiten: während der Veranstaltungen und jeweils Sa + So 13–16 Uhr

Vor 20 Jahren herrschte an den Grenzen der europäischen Staaten noch reger Betrieb. Seit das Schengen-Abkommen den Weg hin zur Reisefreiheit innerhalb Europas geebnet hat, verfallen die einstigen Grenzübergänge. Die Ausstellung After Schengen von Ignacio Evangelista zeigt die alten, verlassenen Grenzposten der Europäischen Union. In den Fotos wird der Betrachter eindrücklich mit Rudimenten
aus einer anderen Zeit konfrontiert, in der nationalstaatliche Grenzen in Europa noch
stark, die heutige Einheit und Freiheit nur Ideen waren.
Der in Valencia geborene Ignacio Evangelista ist ein mehrfach ausgezeichneter Fotograf. Er lebt und arbeitet in Madrid und konzentriert sich in seinen Serien auf Natur, Architektur und Porträts. Er war an verschiedenen nationalen und internationale Gruppen- und Einzelschauen beteiligt. Seine Serie «After Schengen»
wurde u.a. bereits in New York und Washington gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.

The „After Schengen“ series shows old border crossing points between different states in the European Union. After the Schengen agreement, most of these old checkpoints remain abandoned and out of service, allowing us to gaze into the past from the present. It causes many reflections, especially in a moment that EU project it is severely discussed.
These places that prior the Schengen treaty, delimited territories and in which the traveler had to stop and show his documents, currently appear as abandoned places, located in a space-time limbo, out of use and out of the time for which they were designed, as these states have opened their borders to the free movement of people.
Border crossings have a function of geographical boundaries, but also a coercive role, since they prevent the free passage of people between one and another state. So, they are places that, along with a cartographic dimension, are provided with historical, economic and political reminiscences.
These old border crossing points are slowly disappearing; some are renovated and reconverted to new uses, some are destroyed for vandals, and some other just fall down due to the passing of time. So, after some few years there will be no possibility to look at this strong signs and symbols of the recent European history.

Mehr zur Ausstellung

Bildnachweis: Ignacio Evangelista

Einladungskarte April

Aktueller Beitrag Gutes Bauen

Ein Garten ist vor allem Atmosphäre

Beitrag vom 20. Mai 2017 von Ruedi Weidmann

Mit seinen Grünanlagen und Plätzen prägte Tobias Pauli jahrzehntelang die Landschaftsarchitektur in der Ostschweiz mit. Heute pflegt er wieder den Garten seiner Kindheit und ordnet seine Erkenntnisse.

 

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Pressemitteilung AFO

Die Weiterentwicklung des öffentlichen Raums ermöglichen

Das Architektur Forum Ostschweiz begrüsst die Ablehnung des Baugesuchs Parkhaus am Schibenertor als Entscheid mit hohem Sachverstand und Weitblick.

Das Architektur Forum Ostschweiz hat mit Befriedigung vom Entscheid der städtischen Baubewilligungskommission Kenntnis genommen. Der Entscheid, der aus städtebaulichen und denkmalpflegerischen Gründen gefällt worden ist, entspricht genau den Kriterien, welche an solch prominenter Lage bei Bauaufgaben im öffentlichen Raum angewendet werden müssen.

Nach der vom Volk abgelehnten Marktplatzvorlage ist die Parkierungsfrage im Raum um den Marktplatz bereits vor einiger Zeit strategisch neu angegangen worden. Mit dem Ausbau des Parkhauses ‚Unterer Graben’ wurde dabei die Grundlage für eine unvoreingenommene städtebauliche Auslegeordnung beim Marktplatz geschaffen. Bei dieser Auslegeordnung hat die Beeinträchtigung des öffentlichen Raums durch das Parkhaus am Schibenertor nun keine Berechtigung mehr.

Der Stadtraum am Schibenertor ist ein wichtiges städtebauliches Gelenk, das zwischen dem Bahnhofsplatz, dem charaktervollen Quartier zwischen Poststrasse und Blumenbergplatz sowie dem Marktplatz-Bohl vermittelt. Der Obere Graben ist zwar stark vom Verkehr beansprucht, gleichsam aber ist die bestehende Verkehrsinsel mit dem Baumbestand eine wertvolle räumliche Reserve für zukünftige bessere oberirdische Verbindungen zwischen Bahnhof und Marktplatz. Der Bau einer Parkhauseinfahrt inmitten des Strassenraums verbaut alle Möglichkeiten für die Weiterentwicklung dieses innerstädtischen Raums.

Als isolierte Massnahme ohne übergeordnetes Gesamtkonzept für den öffentlichen Raum am Marktplatz und dem Oberen Graben macht das Parkhaus zum jetzigen Zeitpunkt keinen Sinn. Das mit 80 privaten Stellplätzen fast zur Hälfte privat genutzte Parkhaus rechtfertigt den massiven Eingriff in das Stadtgefüge nicht. Dabei geht es nicht um das berechtigte private Interesse an einer Tiefgarage, sondern darum, dass der massive Eingriff für ein relativ exklusives privates Interesse nicht im angemessenen Verhältnis zur öffentlichen Bedeutung des Ortes steht.

St. Gallen ist daran, mit Neuinvestitionen in den Bahnhofsplatz und mit der Neuorganisation der Bahnhofsgelände ‚Bahnhof Nord’ und ‚Bahnhof St. Fiden’ städtebaulich eine Erneuerungsrunde aufzubauen. Bauvorhaben wie der Bau einer Parkhauseinfahrt an zentralster öffentlicher Lage sowie das Unterbauen eines grossen Strassenstücks blockieren übergeordnete und inspirierende Gedanken für die Stadtentwicklung. Dabei geht es um räumlich attraktive Lösungen für die Vernetzung im Langsamverkehr, die Anpassung der Strassenzuschnitte an die E-Mobilität, aber auch um den Ausbau und die Trasseeführung des öffentlichen Verkehrs.

Der öffentliche Raum in absoluter Citylage ist so vielschichtig mit öffentlichen Interessen belegt, dass städtebauliche und denkmalpflegerische Interessen ebenso berechtigt sind wie verkehrstechnische oder vordergründig wirtschaftliche Interessen. Aus vielen erfolgreichen Wirtschaftsgeschichten im Stadtzentrum kann gelernt werden, das heutzutage nur die „weichen Faktoren“ eine ernstzunehmende Chance für das Gewerbe in einem städtischen Zentrum sind. Technokratisch gedachte Verkehrsinfrastrukturen, welche die Aufenthaltsqualität im Zentrum verbauen, schaden der Stadtentwicklung. St. Gallen kann sich solche Rückschritte im Stadtzentrum nicht leisten. Hohe Bau- und Gestaltungskultur ist in der City nicht Liebhaberei, sondern das Handwerk für eine erfolgreiche Entwicklung der Zukunft.

 

St. Gallen, 7.10.2016

Museumsnacht – Ausstellung Bundesbauten

mit Felix Stickel und Konzert von Tim & Puna Mimi

Sa 10. September 2016, 18–01 Uhr im Forum, mit Barbetrieb

bundesverwaltungsgericht stauffer hasler

Barbetrieb ab 18 Uhr

Konzerte 20 und 22 Uhr

Ticket 20.– für Eintritt in alle beteiligten Museen und Shuttlebusse
www.museumsnachtsg.ch

 

Ausstellung Bundesbauten – Die Architektur der offiziellen Schweiz

Die Immobilien im Eigentum des Bundes – ob Bürogebäude, Zollanlagen oder die Botschaften im Ausland – bilden die Architektur der offiziellen Schweiz. Die Wanderausstellung «Bundesbauten » gewährt auf ihrer Tour durch das ganze Land Einblicke in die vielfältige Bautätigkeit des Bundes von 1848 bis heute.
Wenn von Bauten des Bundes die Rede ist, denkt man ans Bundeshaus und an moderne Verwaltungszentren. Zum Portfolio des Bundes gehören aber nicht nur Büro-, Parlaments-, Regierungs- und Gerichtsgebäude, sondern auch verschiedene Sportanlagen, Kunst- und Kulturbauten, Bildungs- und Forschungsanlagen, Zollgebäude und natürlich sämtliche Botschaften der Schweiz im Ausland. Als gebaute Zeitzeugen sind sie alle Spiegel der politischen, wirtschaftlichen und historischen Prozesse in der Schweiz.
Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) verwaltet und unterhält diesen Baubestand, passt ihn veränderten Bedürfnissen an und erweitert ihn wenn nötig. Die Werkschau erzählt die Geschichten der Bauwerke und lädt anhand ausgewählter Bauten ein, auf Spurensuche nach dem baulichen Erbe des Bundes zu gehen. Die Ausstellung wird in acht Schweizer Städten gastieren. Erste Station war Lausanne, den Abschluss bildet Bern.
Ausstellung und Rahmenprogramm

Insert Felix Stickel

Wie komme ich zum Bild? Was ver bindet es mit der Welt? Felix Stickel erforscht Bildzugänge angefangen von der eigenen Imagination bis hin zu dreidimensionalen Modellen. Der Künstler präsentiert Einblicke in seine Recherchearbeit und Ausblicke auf seine kommende Ausstellung im Architektur Forum.
felix-stickel.ch

Konzert

Tim & Puma Mimi bringen Gurken zum Klingen, elektrifizierten den eigenen Körper und singen auf Japanisch. Spielerisch verbinden sie Europa und Asien, Elektro und Folklore, Pop, Punk und Publikum.
timpuma.ch

Bundesbauten – Die Architektur der offiziellen Schweiz – Ausstellung

Die Ausstellung dauert von Mo 22. August 2016 bis Sa 10. September 2016
Öffnungszeiten: während Vernissage, Museumsnacht und jeweils Mo bis Fr 8–18.30 Uhr.
Eintritt frei.

bundesverwaltungsgericht stauffer hasler

Die Immobilien im Eigentum des Bundes – ob Bürogebäude, Zollanlagen oder die Botschaften im Ausland – bilden die Architektur der offiziellen Schweiz. Die Wanderausstellung «Bundesbauten » gewährt auf ihrer Tour durch das ganze Land Einblicke in die vielfältige Bautätigkeit des Bundes von 1848 bis heute.
Wenn von Bauten des Bundes die Rede ist, denkt man ans Bundeshaus und an moderne Verwaltungszentren. Zum Portfolio des Bundes gehören aber nicht nur Büro-, Parlaments-, Regierungs- und Gerichtsgebäude, sondern auch verschiedene Sportanlagen, Kunst- und Kulturbauten, Bildungs- und Forschungsanlagen, Zollgebäude und natürlich sämtliche Botschaften der Schweiz im Ausland. Als gebaute Zeitzeugen sind sie alle Spiegel der politischen, wirtschaftlichen und historischen Prozesse in der Schweiz.
Das Bundesamt für Bauten und Logistik (BBL) verwaltet und unterhält diesen Baubestand, passt ihn veränderten Bedürfnissen an und erweitert ihn wenn nötig. Die Werkschau erzählt die Geschichten der Bauwerke und lädt anhand ausgewählter Bauten ein, auf Spurensuche nach dem baulichen Erbe des Bundes zu gehen. Die Ausstellung wird in acht Schweizer Städten gastieren. Erste Station war Lausanne, den Abschluss bildet Bern.

 

Besichtigung des Bundesverwaltungsgericht mit Architekt Rico Lauper, Staufer & Hasler Architekten, Frauenfeld
Sa 10. Sept 2016, 14 Uhr und 15.30 Uhr, Haupteingang Bundesverwaltungsgericht, Kreuzackerstrasse 12, 9000 St.Gallen
Die Besichtigungen sind kostenlos und dauern ca. 1 h. Bitte mit vollständigem Namen und gewünschter Uhrzeit anmelden unter: anmeldung.bundesbauten@nullbbl.admin.ch

Angaben zu Anfahrt und Rahmenprogramm unter www.bundesbauten.ch

Bestellen Sie das Buch zur Ausstellung unter www.hochparterre.ch

Einladungskarte Ausstellungen August Bundesbauten_2016

Sommer Camp Architektur

Beitrag des Architektur Forums Ostschweiz am Projektwettbewerb „150 Jahre schaffen Zukunft“

Sommer Camp Architektur_Kay Kröger

Zum Beitrag

 

An 5 Orten im Kanton können in den Sommerferien 2017 Jugendliche Baukultur entdecken – als Pilotprojekt für weitere Kurse. Während dieser Woche lernen die jungen Menschen unter Anleitung von professionellen Vermittlerinnen und Vermittlern die gebaute und gestaltete Umwelt ihrer Stadt und der Umgebung besser kennen.

 

Wesentlicher Fokus aller Aktivitäten ist es, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, ihre alltägliche Umwelt bewusster wahrzunehmen, Raumqualitäten zu erleben und die Gestaltbarkeit ihrer Umwelt zu erkennen. Mittels unterschiedlicher methodischer Ansätze wird der Blick auf den gebauten und gestalteten Lebensraum geschärft, um letztendlich jene Sensibilität zu entwickeln, die entscheidungsfähig macht.

Weil jeder Ort seine spezifischen Eigenschaften aufweist und sich so eine Vertiefung zu unterschiedlichen Themen anbietet, werden die Resultate der fünf Kurse sich sehr unterscheiden. Eine Wanderausstellung wird diese Resultate und gewonnenen Erkenntnisse einer breiteren Bevölkerung vorstellen.

Fachleute (Architekten und Ingenieurinnen, Handwerkerinnen und Unternehmer, Raumplanerinnen und Landschaftsarchitekten) besuchen die Kurse, berichten von ihrer Arbeit und davon, wie unsere gebaute Umgebung entsteht.

Nutzen für die Menschen in den Kantonen St. Gallen und Appenzell AR

Die jungen Menschen werden eines Tages selbst bauen oder einen Beruf in der Branche ausüben. Sie sind die Bauherren und Entscheidungsträger der Zukunft. Wenn sie bereits als junge Menschen in Kontakt mit unserer gebauten Umwelt kommen und diese kennen und schätzen lernen, werden sie dereinst als Erwachsene bei Fragen zur Baukultur mündig entscheiden können.

Einbezug freiwilliger Helferinnen und Helfer

Die Mitglieder und der Vorstand des Architektur Forums Ostschweiz bringen ehrenamtlich ihr Wissen und Engagement ein. Während der Konzeptphase werden sich vorwiegend Vorstandsmitglieder engagieren, in den Ferienkursen bringen die Mitglieder des Architektur Forums Ostschweiz und der Fachverbände ihr Wissen ein.

Nachhaltige Wirkung

Ein erstes Ziel des Projekts ist es, Ferienkurse in den Sommerferien 2017 an fünf Orten in der Region durchzuführen. Diese dienen als Pilotprojekt und sollen nach dem Testlauf im Sommer 2017 jährlich wiederholt werden. Das vorliegende Projekt dient dazu, das Konzept auszuarbeiten, die Pilotprojekte durchzuführen und sie so zu dokumentieren und aufzubereiten, dass sie wiederholt werden können. Die Ferienkurse sollen in den folgenden Jahren nach dem ersten Durchgang wiederholt werden: an den ursprünglichen Orten ebenso wie in neuen Städten. Der Kurs kann auch als Teil einer Sonderwoche während des Unterrichts durchgeführt werden. Die Dokumentationen der Projektwochen stehen Lehrkräften zur freien Verfügung, um das Thema Baukultur auch in den Schulen behandeln zu können.

Einschätzung der Realisierbarkeit

Mit der finanziellen Unterstützung der Kantonalbank und dem ehrenamtlichen Engagement des Architektur Forums Ostschweiz steht das Projekt auf einem soliden Fundament. Der gesamte Vorstand des Architektur Forums Ostschweiz steht geschlossen hinter dem Projekt und ist motiviert, sich dafür zu engagieren. Die 450 Mitglieder des Architektur Forums Ostschweiz bringen sich auch bei anderen Projekten äusserst aktiv ein, die langjährigen Partner aus Industrie und Bauwirtschaft unterstützen das Forum seit seinen Anfangszeiten tatkräftig.

Architektur im Film – Andermatt – Global Village

Mi 24. Februar 2016, 18.30 Uhr im Kinok

andermatt-global_village

Ein ägyptischer Geschäftsmann kauft eine Talschaft im Herzen der Schweiz. Die Dorfbevölkerung hofft auf Investitionen und bessere Zeiten. Widerspenstige Bauern werden charmant ausgebootet, dann kommen die Bagger und stampfen ein Luxusressort für den internationalen Jetset aus dem Boden. Das ist die Geschichte von Andermatt, einem Bergdorf in der Krise, erweckt aus dem Dornröschenschlaf durch einen milliardenschweren Kuss, welcher Heimat und Hoffnung zur handelbaren Ware macht.

Leonidas Bieri / CH, 2015, O/d-e-f, 90min

Zum Trailer

Weitere Vorführung: So 28. Feb 10.30 Uhr
Eintritt 15.– / Mitglieder AFO 10.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch

Veranstaltungssponsor:
Domus
fsb
konkurado

Museumsnacht – DRAWINGHELL Position 3 „Songs For The Sirenes“ & Super-Aktion: Rette meine Besucherzahlen

Städtische Ausstellung, Lika Nüssli

Sa 5. September 2015, 18–01 Uhr im Forum, mit Barbetrieb

Lika_Nuessli

Lika Nüsslis Stimm- und Zeichnungs-Performance dauert den ganzen Abend. Prozess ist Programm und der Moment etwas länger. Die DRAWINGHELL wird im Architektur Forum neu inszeniert und vor Ort weiter bearbeitet.

Nüssli arbeitet auf grossen, wandfüllenden Flächen und sprengt dabei die Grenzen der Zeichnung in mehrfacher Hinsicht. Das riesige Format erlaubt einen grosszügigen Duktus, Leerstellen werden ebenso Teil des Werkes wie dicht gemalte Partien. Die abstrakte, malerische Geste leitet über zu linearen, comicartigen Sequenzen. Diese wiederum werden durch Schrift und Sprache ergänzt. Es entsteht eine Erzählung im Raum, die sämtliche heterogenen Elemente integriert.
Comic und Illustration werden in der heutigen Rezeption kategorisch von Malerei und Zeichnung getrennt – Lika Nüssli gelingt es, die Gattungen selbstverständlich zusammen zu führen. Die Künstlerin hat mit der DRAWINGHELL ein dichtes Werk geschaffen, das nicht nur die Wände sondern auch Boden und Decke einschliesst. Sie macht den Prozess des Zeichnens sichtbar und somit gleichzeitig den kreativen Impetus.

18.00 – 23.30 Uhr persönliche Stimmabgabe und Visual DJean und „Songs Of The Sirens“ von Lika Nüssli

23.30 Grosse Auslosung der 2 GewinnerInnen mit Liveübertragung die beiden Kunsträume NEXTEX und Architektur Forum Ostschweiz

Barbetrieb ab 18 Uhr

Ticket 20.– für Eintritt in alle beteiligten Museen und Shuttlebusse
www.museumsnachtsg.ch

Ausstellung: Do 27. August. bis So 20. September 2015
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr
Vernissage Do 28. August um 18.30 Uhr

Lika Nüessli

Kunst im Forum

Lika Nüssli

Ausstellung: Do 27. August bis So 20. September 2015
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr
Vernissage Do 28. August um 18.30 Uhr

Lika Nüsslis Stimm- und Zeichnungs-Performance dauert den ganzen Abend. Prozess ist Programm und der Moment etwas länger. Die DRAWINGHELL wird im Architektur Forum neu inszeniert und vor Ort weiter bearbeitet.

Nüssli arbeitet auf grossen, wandfüllenden Flächen und sprengt dabei die Grenzen der Zeichnung in mehrfacher Hinsicht. Das riesige Format erlaubt einen grosszügigen Duktus, Leerstellen werden ebenso Teil des Werkes wie dicht gemalte Partien. Die abstrakte, malerische Geste leitet über zu linearen, comicartigen Sequenzen. Diese wiederum werden durch Schrift und Sprache ergänzt. Es entsteht eine Erzählung im Raum, die sämtliche heterogenen Elemente integriert.
Comic und Illustration werden in der heutigen Rezeption kategorisch von Malerei und Zeichnung getrennt – Lika Nüssli gelingt es, die Gattungen selbstverständlich zusammen zu führen. Die Künstlerin hat mit der DRAWINGHELL ein dichtes Werk geschaffen, das nicht nur die Wände sondern auch Boden und Decke einschliesst. Sie macht den Prozess des Zeichnens sichtbar und somit gleichzeitig den kreativen Impetus.

Lika_Nuessli

Lika Nüessli

Kunst im Forum – Trying to be here…

Jiajia Zhang

Vernissage Do 4. Juni, 18.30 Uhr im Forum,
Ausstellung 5. Juni bis 28. Juni, Di–So 14–17 Uhr

‚Trying to be here‘ ist der Titel der Ausstellung von Jiajia Zhang, die ab dem 4. Juni im Architektur Forum Ostschweiz zu sehen ist. Dabei bereitet die vorsichtige Formulierung des Titels bereits auf die Flüchtigkeit der Ausstellung vor. Zhang stellt ihre Arbeiten dem Betrachter nicht definitiv installiert gegenüber. Als Betrachter stehen wir viel mehr mitten drin, unsere Position ist wichtig und das Verständnis der Arbeiten um uns herum verändert sich, während wir uns durch die Ausstellung bewegen. Die Charakteristik eines Ortes, unseres Umfelds und wie solche ‚Räume‘, ihre Geografie, Topografie, wie die Konzeption von Nationalität oder Lokalität unsere Wahrnehmung verändern, damit beschäftigt sich Zhang in ihrer Arbeit und macht dies in ihrer Ausstellung direkt erfahrbar.
Jiajia Zhang nutzt die Medien Video und Fotografie, sammelt vorhandene Bilder, stehende und laufende. Sie konstruiert, kombiniert leichte Installationen aus vorhandenen Materialien und manchmal IKEA-Möbeln. In einigen Arbeiten verwendet sie andere Massenprodukte, bekannte Internet-Phänomene etwa, weltweit verbreitete Intimitäten oder Nebensächlichkeiten wie Youtube-Videos der Katze Maru oder Instagram-Posts. In diesem Zwischenbereich von Privatheit und Öffentlichkeit, von Lokal und Global, beginnen solch definierten Begriffe zu schwanken und Zhang nutzt die Massenphänomene bewusst als Stellvertreter für solche Veränderungen.
Das Sichtbarmachen des Standorts, unser Position im sozialen oder allgemeinen Alltag, soll zudem durchaus politisch verstanden werden. Aus was setzt sich das Gefühl des ‚Hier‘-Seins überhaupt zusammen? Weshalb sind gewisse Bilder und Materialien global alltäglich und verständlich und weshalb sind wiederum lokale Sichtweisen doch Grund für Spannungen und Missverständnisse? In unserer Zeit, da nicht nur wir als Touristen, Gelegenheits- oder Geschäftsreisende, sondern (wieder) zunehmend ganze Gruppen, Völker immer weitere Distanzen zurücklegen, da Migration ein zentrales Thema ist, hat das Sichtbarmachen von Lokalität und Verständnis für Betrachtungsweisen eine immense Aktualität und Dringlichkeit. Eine Aktualität, auf die Jiajia Zhangs Ausstellung nicht nur in Zwischentönen hinweist.

Homepage Jiajia Zhang

Zhang

Architektur im Film: Erich Mendelsohn – Visionen für die Ewigkeit

Do 30. April, 17.30 Uhr im Kinok

Mendelsohn-EditionSalzgeber

Ein junger Architekt schickt seiner 16-jährigen Geliebten von der Front des Ersten Weltkriegs Briefe mit Zeichnungen organischer Gebilde und philosophischen Gedanken. Daraus entsteht eine lebenslange Verbindung, in der Erich Mendelsohn zu einem der wichtigsten Architekten des 20. Jahrhunderts reift.
Duki Dror erzählt sein Mendelsohn-Porträt als Liebesgeschichte, festgehalten in Briefen und Memoiren, in Spuren und Details berühmter Bauwerke, bei deren Entstehung Luise Mendelsohn das «zweite Auge» ihres Mannes war.

Regisseur: Duki Dror, IL 2011, D 70‘

www.salzgeber.de

Eintritt 15.– / Mitglieder AFO 10.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch

Einladungskarte April

Veranstaltungssponsoren: domus, Jansen

Architektur im Film: Fort von allen Sonnen

So 22. März 2015, 11 Uhr im Kinok

AwayFromAllSuns

Was ist übrig geblieben vom avantgardistischen Konstruktivismus der 20er-Jahre in Moskau? Ein Kampf gegen den Verfall, die Abrissbirne und die Korruption. In den Nebenstrassen Moskaus stehen vergessene Schätze: utopische Bauwerke, entstanden in den 20er-Jahren im Geiste des Konstruktivismus. Ruinen einer anderen Zukunft, in denen sich Hoffnungen und Irrwege der Moderne spiegeln. Was für ein Leben spielt sich heute an diesen aufgeladenen Orten ab?
„Die Gebäude halten eine Botschaft für uns bereit. Wenn auch die letzten Bauwerke den Grundstücksspekulanten oder dem Verfall weichen, wird sie ausradiert.“ Manifeste von Architekten wie Rodchenko, Lissitzky und Vesnin sowie Aufnahmen des frühen sowjetischen Films, unter anderem von Dziga Vertov, rufen die Vision der Moderne wach.

Regisseurin: Isa Willinger
D 2013 D 79‘
Weitere Vorführung: Mi 25. Mar 18.30 Uhr

www.awayfromallsuns.com

Eintritt 15.– / Mitglieder AFO 10.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch
Veranstaltungssponsoren: domus, Jansen

Kunst im Forum – Spektrale

Beatrice Dörig

Vernissage Do 26. Februar, 18.30 Uhr im Forum,                          Ausstellung 27. Februar bis 22. März, Di–So 14–17 Uhr

Zeitungsbilder von Bedrohungen und Katastrophen: malerisch übersetzt in leuchtende Farbspektakel – Beatrice Dörig eröffnet mit Spektrale neue Wahrnehmungsebenen. Die St.Galler Künstlerin ent- und rekontextualisiert in ihrem Schaffen Fotoarchive, um sich das Zeitgeschehen in einem mehrstufigen Prozess anzueignen. In ihren jüngsten Arbeiten befasst sie sich mit der Intensitätsverteilung von Bildelementen und Farben sowie deren kritischer Ästhetisierung.
Beatrice Dörig erhielt 2014, zum zweiten Mal nach 2011, den Werkbeitrag der Stadt St.Gallen. Die Künstlerin lebt und arbeitet in St.Gallen. Nach langem Engagement im Figurentheater widmet sie sich in den letzten Jahren vermehrt der bildenden Kunst. Sie ist auch als Vorstandsmitglied der visarte.ost und des Kunstraums Nextex tätig.

Homepage Beatrice Dörig

Beatrice_Doerig

Pressemitteilung AFO

Flickwerk am Marktplatz

Das Projekt für den neuen Marktplatz setzt ohne Inspiration und Zusammenhang einzelne Interessen um. Es fehlt dem Vorschlag eine ganzheitliche Betrachtung, die für einen zentralen öffentlichen Platz unabdingbar ist. Abhilfe kann nur ein neuer Wettbewerb schaffen.

Nachdem das erste Projekt für die Neugestaltung des Markplatzes 2011 an der Urne gescheitert war, haben Stadtrat und Parlament die Rahmenbedingungen für das Projekt fundamental geändert. Der Stadtrat liess mit einer Vox-Analyse die Gründe für die Ablehnung ermitteln. Die kritischen Punkte wurden daraufhin aus dem Pflichtenheft gestrichen – was unumstritten schien, verblieb im Projekt. Das Resultat ist ein Flickwerk von einzelnen, aus dem Zusammenhang gerissen Projektbausteinen: Der Marktplatz soll autofrei werden und die Bushaltestelle Richtung Bahnhof rücken, Rondelle und Calatrava-Wartehalle müssen erhalten bleiben. Ein paar Bäume sollen für Aufenthaltsqualität sorgen, während der Ersatz der Parkfelder von einer privaten Initiative abhängt.

Jedes Problem wird isoliert betrachtet. In der Summe entsteht daraus jedoch noch kein überzeugendes Projekt für die einmalige Platzfolge von Blumenmarkt, Marktplatz und Bohl. Anstatt die Bedürfnisse der Bevölkerung bereits vor dem Wettbewerb in einem partizipativen Prozess abzuholen, wird nun der kleinste gemeinsame Nenner gesucht und damit die Entwicklung auf Jahrzehnte hinaus verbaut. Wie lässt sich dieser Gordische Knoten lösen? Wohl nur mit einem neuen Wettbewerb, der auf den veränderten Rahmenbedingungen aufbaut und den komplexen Anforderungen an diesen zentralen städtischen Platz gerecht wird.

St. Gallen, 17.02.2015

Pressemitteilung AFO

Flickwerk am Marktplatz abgelehnt

Das nun erneut abgelehnte Projekt für den neuen Marktplatz sollte ohne Inspiration und Zusammenhang einzelne Interessen umsetzen. Es fehlte dem Vorschlag eine ganzheitliche Betrachtung, die für einen zentralen öffentlichen Platz unabdingbar ist.

Das Stimmvolk von St. Gallen hat sich erneut gegen die Sanierung des Marktplatzes ausgesprochen. Ist dies das Ende des Projektes? Ganz im Gegenteil: Das Architektur Forum sieht nun die Chance gekommen für einen neuen, offenen Wettbewerb. Doch das Verfahren beginnt wieder von vorne: Bevölkerung und Behörden erarbeiten zuerst gemeinsam und in einem öffentlichen Prozess die Grundlagen. Das Ziel ist eine tragfähige Basis, die in der Bevölkerung Rückhalt findet. Erst dann wird der Wettstreit der Ideen zu einem passgenauen Projekt für das pulsierende Herz der Stadt führen.

Ein neues Verfahren bietet dem Stadtrat die Chance, die Direktion Bau und Planung neu aufzustellen: Das Stadtplanungsamt wird seit kurzem von Florian Kessler geführt, im Sommer wird das Hochbauamt unter neuer Leitung stehen, das Tiefbauamt ist bestens vertraut mit den Problemen. Mit dem Marktplatz kann der Stadtrat beweisen, dass seine Ämter einer Herausforderung wie dem Marktplatz gewachsen sind: kommunikativ, politisch und planerisch.
Das Architektur Forum Ostschweiz hofft auf einen konstruktiven Neubeginn.

St. Gallen, 08.03.2015

Pressemitteilung AFO

Positive Signale aus dem Stadtrat

Es kommen gute Neuigkeiten aus der Direktion Bau und Planung: Mit Hans Ulrich Rechsteiner hat der Stadtrat einen engagierten Architekten als neuen Stadtbaumeister gewählt, der Kauf der Gebäude an der Lagerstrasse eröffnet neue Perspektiven im Gebiet hinter dem Bahnhof.

Nach dem Debakel am Marktplatz hat der Stadtrat nun wieder vielversprechende Zeichen gesetzt: Mit Hans Ulrich Rechsteiner wird ein engagierter und geschätzter Architekt aus der Stadt das Hochbauamt führen. Mit dieser personellen Besetzung festigt der Stadtrat sein Bekenntnis für die Baukultur. Das Architektur Forum begrüsst diese Entscheidung und gratuliert seinem ehemaligen Vorstandsmitglied zur Wahl.

Ein weiteres positives Signal ist der Erwerb der Liegenschaften an der Lagerstrasse. Der Stadtrat hat erkannt, dass das Geviert hinter dem Bahnhof ein wichtiges Passstück in der Stadtentwicklung darstellt und das Wachstum der Stadt zu lenken, gehört zu den wichtigsten Aufgaben der Politik. Das Architektur Forum ist angenehm überrascht, dass die Direktion Bau und Planung diese Planung nach anfänglichem Zögern nun aktiv angeht. Das Hochbauamt wird bald unter neuer Führung stehen, im Stadtplanungsamt steht seit Oktober Florian Kessler an der Spitze.
Zusammen mit dem Tiefbauamt können sie am Entwicklungsgebiet Bahnhof Nord zeigen, wie sie die Zukunft der Stadt gestalten möchten – als Testlauf für einen neues Projekt am Marktplatz.

 

St. Gallen, 26.03.2015

Sommerpause

 Am Mo 7. September 2015 geht es weiter mit einem Beitrag zu unserem Jahresthema Struktur und Raum von Carl Fingerhut. Bis dahin wünschen wir sonnige Zeiten!

 

Architekturfilm und Diskussion

Wem gehört die Stadt –– Bürger in Bewegung

Mi 8. April 2015, 20 Uhr im Kinok

Nach der Vorstellung diskutieren Dr. Dipl.-Ing. Eva Lingg, Architektin und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Kompetenzzentrum Soziale Räume, FHS St.Gallen, und René Finger, Architekt und Vorstandsmitglied des Architektur Forum Ostschweiz. Moderation: Prof. Dr. Rudi Maier, FHS St.Gallen. Die Gruppe «Tisch hinter den Gleisen» stellt sich und ihre Aktivitäten vor.

Als ein Grossinvestor ankündigt, auf einem ehemaligen Industrieareal mitten in Köln-Ehrenfeld eine Shopping Mall zu bauen, werden Proteste laut. Der Bürgermeister des Stadtteils versucht zu vermitteln: Er möchte die Anwohner an der Gestaltung ihres Viertels beteiligen. Doch während in der Bürgerinitiative noch über visionäre Alternativen diskutiert wird, hat die Stadtverwaltung schon ganz andere Pläne auf dem Tisch. In ihrer Langzeitdokumentation gelingt es Anna Ditges, alle Gruppen vor die Kamera zu holen, die stadtverändernde Prozesse erleben: die Stadtverwaltung, den Investor und die Bürgerinnen und Bürger, die sich artikulieren und politisch aktiv werden. Dabei gelingen ihr tiefe Einblicke in die Pläne des Investors und der Stadtverwaltung und deren langfristiges Kalkül. Ihr besonderer Verdienst besteht aber auch darin, dass sie die Bürger nicht aus den Augen verliert, die sich nicht öffentlichkeitswirksam artikulieren können und die Gentrifizierung und die damit einhergehenden Veränderungen still erleiden. «Wem gehört die Stadt – Bürger in Bewegung» ist eine Dokumentation über Stadtentwicklungsprozesse, die heute in jeder Stadt anzutreffen sind. In St.Gallen ist u.a. das Gebiet um die Lokremise ein Beispiel dafür.

D 2014, 87 min, DCP, D
Regie: Anna Ditges
Mitw.: Paul Bauwens-Adenauer, Hans-Werner Möllmann, Almut Skriver, Peter Brings, Erol Günes, Özgül Günes, Anne Luise Müller, Andrea Rauber u.a.

 kinok.ch

 

Museumsnacht – Not Zero and Zilch

Städtische Ausstellung, Installation von Andy Guhl

Sa 6. September 2013, 18–01 Uhr im Forum, mit Barbetrieb

  • Yan jun Andy Guhl walchet_
  • Stills Dez 2013_049_

Andy Guhls Rohstoff ist die Alltagselektronik, er arbeitet mit Bauteilen aus Fernsehern, Lautsprechern, Kameras und ähnlichem. In diesen Dingen steckt viel Design, mithin ästhetisches Potential. Zudem sind diese Bauteile in Stromkreisläufe eingebunden und senden oft elektromagnetische Wellen aus – auch daraus entwickelt Andy Guhl seine Arbeiten. Er kennt das Innenleben seiner Geräte haargenau und setzt diese in unvorgesehene Zusammenhänge, in denen sie ihren Alltagszweck verlieren. Oft resultieren daraus poetische, klingende, leuchtende und bewegliche Installationen, die den vielbeschworenen Zusammenhang von Kunst und Leben an einem unvermuteten Ort herstellen.“ Peter Kraut

Performance von Yan Jun und Andy Guhl,

20 Uhr ca. 20 Min. „Sounds for the Exhibition“
21 Uhr ca. 20 Min. „Not Zero and Zilch“

Ticket 20.– für Eintritt in alle beteiligten Museen und Shuttlebusse
www.museumsnachtsg.ch

Ausstellung: Do 28. August. bis So 21. September 2014
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr
Vernissage Do 28. August um 18.30 Uhr

Andy Guhl,  visuals und geknackte Alltagselektronik, Musiker und Künstler, St. Gallen andy.guhl.net

Yan Jun, electronics, Musiker / Autor / Poet www.yanjun.org und www.subjam.org

AFO @ istituto internazionale die architettura (i2a)

An architecture forum for Ticino?

Di 25. November 2014, 20.30 Uhr Sala Porta Municipio, Manno

Bildschirmfoto 2014-11-09 um 16.31.48

presenting different international approaches #2

public debates
second evening: tuesday 25.11.14 20.30 h Manno @ Sala Porta, Municipio
substained by Agno, Bioggio e Manno city councils

i2a istituto internazionale di architettura continues its itinerant series “i2a va in città: an architecture forum for ticino?”, hosted in Manno for this second appointment. The first debate created food for thoughts for the brand new forum i2a (forum.i2a.ch): now is time for Architekturzentrum Wien (AZW) and Architektur Forum Ostschweiz (AFO, Kay Kröger) to show to the public which is their role in the urban development of their city.
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Kunst im Forum – Es dämmert

Michèle Mettler

Vernissage Do 13. November, 18.30 Uhr im Forum
Ausstellung 14. November bis 7. Dezember, Di–So 14–17 Uhr; am 30. November und 8. Dezember ist die Künstlerin anwesend

Fotografiert wird, um etwas festzuhalten. Michèle Mettler arbeitet am Gegenteil: Die St.Galler Künstlerin ergründet, wie der fotografische Vorgang als solches zum Bild führt und was bleibt, wenn es sich wieder auflöst. Sie inszeniert, verwendet Doppel- und Überbelichtungen, perforiert und verbrennt – sie lässt erscheinen und verschwinden.

Im Architekturforum zeigt sie aktuelle Arbeiten und künstlerische Recherchen der vergangenen 20 Jahre.

Einladung

Michele Mettler 2

AFO @ Designers‘ Saturday

Flieg, Formpark, flieg!

Sa 1. November 2014, Langenthal

Bauwerk designers saturday

Die Firma Bauwerk Parkett lädt die Mitglieder des Architektur Forums Ostschweiz ein, den Designers’ Saturday in Langenthal zu erleben. Der Designers’ Saturday ist seit 15 Jahren die wichtigste Schweizer Bühne für Designexperimente und hochprofessionelle Inszenierungen bekannter Marken. In stimmungsvollen Produktionshallen präsentieren ausgesuchte Firmen ihre neuesten Designkreationen. Bauwerk Parkett stellt die Installation
„Flieg, Formpark, flieg“ vor.

Abfahrt: 07.00 Uhr auf dem Parkplatz der Bauwerk Parkett in St. Margrethen (genügend Parkplätze) oder um 07.30 Uhr beim Architektur Forum Ostschweiz, Davidstrasse 40 in St. Gallen. Bitte geben Sie bei der Anmeldung unbedingt an, wo Sie zusteigen. Der Bus fährt pünktlich! Rückfahrt 18.00 Uhr ab Langenthal.

Teilnehmerzahl begrenzt – Anmeldung erforderlich

Anmeldung mit vollständiger Adresse, Personenzahl, Telefonnummer, Zusteigeort und E-Mail-Adresse bis zum 20. Oktober 2014 unter Anmeldung

Anmeldungen werden nach der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Der Besuch des Designers’ Saturday ist für Mitglieder kostenlos. Nichtmitglieder bezahlen Fr. 100.–, Fahrt und Ticket.

designers‘ saturday

bauwerk Parkett

umsicht regards sguardi 2013

Die Auszeichnung des SIA für die zukunftsfähige Gestaltung des Lebensraums

Ausstellung: Do 26. Juni 2014, 17 – 20 Uhr, Sa 28. Juni 2014, 10 – 15 Uhr
Finissage  Do 3. Juli 2014, 19.30 Uhr im Forum

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Finissage

Vortrag von Jürg Conzett, Ingenieur, Chur
Der Trutg dil Flem erhielt im Rahmen von «Umsicht 2013» eine Auszeichnung

Der Trutg dil Flem ist ein Wanderweg, der entlang des Flembachs von der Talstation der Bergbahnen Flims bis zur Segneshütte führt. Für alpine «Flaneure» gedacht, folgt die abwechslungsreiche Linienführung den Eigen- heiten der lokalen Bergsturz -Topografie. Die Szenerie wechselt von sozusagen intimen Partien in bizarren Felsformen nahe dem Wasser zu Hangkanten – Situationen mit grandioser Fernsicht. Den unterschiedlichen Landschaftsformen entsprechen individuell gestaltete Brücken, die in der Art einer «folie» den Bach queren. Der Weg wurde in fünfjähriger Zusammenarbeit mit den Gemeinde- behörden von Flims und privaten Initianten erarbeitet. Er ergänzt das touristische Angebot von Flims auf komplementäre Art.

umsicht regards sguardi 2013

Zum dritten Mal zeichnet der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA Projekte aus, die sich exemplarisch für die zukunftsfähige Gestaltung des Lebensraums einsetzen. Die Ausstellung zeigt die prämierten Werke, die allesamt von umsichtigen Schaffensprozessen zeugen und somit in ihrem Ergebins beispielhafte und zukunftsfähige Lösungen im Umgang mit den aktuellen Herausforderungen des Lebensraums Schweiz darstellen.
 www.sia.ch/umsicht

Beitrag Gutes Bauen zur Trutg dil Flem

Einladung Umsicht

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Kunst im Forum – NOWS

Monika Sennhauser

Vernissage Do 8. Mai, 18.30 Uhr im Forum
Matinee So 25. Mai 2014, 11 Uhr im Forum
Ausstellung 9. Mai bis 1. Juni, Di–So 14–17 Uhr

Die Künstlerin als Forscherin: Monika Sennhauser untersucht optische, astronomische und visuelle Phänomene mit eigens entwickelten Erkundungs- und Darstellungsmethoden. Passend zum Jahresthema des Architektur Forum «Experimente» zeigt die Künstlerin neue Versuchsanordnungen und hebt damit den Unterschied zwischen Ausstellungs- und Ateliersituation auf.

Matinee

Clemens Umbricht liest Gedichte und Prosa. Buchpräsentation Monika Sennhauser «Gleichungen in Intervallen», mit Georg Rutishauser, edition fink, Verlag für zeitgenössische Kunst, Zürich.

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Einladung

Das Architektur Forum Ostschweiz wünscht schöne Weihnachten und alles Gute für das kommende Jahr.

Am 2. Februar starten wir mit unserer neuen Veranstaltungsreihe zum Thema „Struktur und Raum“.

Wir freuen uns auf ein weiteres spannendes Jahr. Bis im Februar!

umsicht regards sguardi 2013

Die Auszeichnung des SIA für die zukunftsfähige Gestaltung des Lebensraums

Ausstellung: Do 26. Juni 2014, 17 – 20 Uhr, Sa 28. Juni 2014, 10 – 15 Uhr
Vernissage Mo 23. Juni 2014, 19.30 Uhr im Forum

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Vernissage

NOERD – Das Gewerbehaus der Kreativen
Vortrag von Beat Rothen, Architekt, Winterthur / Einführung durch Stefan Cadosch, Architekt, Präsident SIA
Das NOERD erhielt im Rahmen von «Umsicht 2013» eine Auszeichnung

Die Suche der Freitag lab. AG, einem international angesehenen Recylingtaschenhersteller aus Zürich, nach einem neuen Standort für ihr Headquarter und ihre Produktion war Auslöser für eine besondere Projekt- entwicklung in Neu-Oerlikon in Zürich.
Das NOERD setzt städtebauliche Impulse und schafft Identität, bieter aber auch mit seiner Dachlandschaft einen ungewöhnlichen Rückzugsort in der von Industrie und Gewerbe geprägten Umgebung.
Im NOERD wird maximal flexibler Raum zu minimalem Preis mit einer gewissen radikalen Ästhetik generiert, die zum Thema seiner Architektur wird. Es entfaltet seine Kraft aus der sichtbarkeit der Materialien. Die Rauheit des Rohbaus soll spürbar bleiben. Die Kontraste, die durch den Einsatz von Natur- und Industrie- produkten entstehen, schaffen ein taktiles Feld, das dem Gebäude eine unverwechselbare Identität gibt.

umsicht regards sguardi 2013

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Zum dritten Mal zeichnet der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA Projekte aus, die sich exemplarisch für die zukunftsfähige Gestaltung des Lebensraums einsetzen. Die Ausstellung zeigt die prämierten Werke, die allesamt von umsichtigen Schaffensprozessen zeugen und somit in ihrem Ergebins beispielhafte und zukunftsfähige Lösungen im Umgang mit den aktuellen Herausforderungen des Lebensraums Schweiz darstellen.
www.sia.ch/umsicht

Einladung Umsicht

Kunst im Forum – Ausgeleuchtet

Alexandra Maurer

Vernissage Do 27. Februar 2014, 18.30 Uhr im Forum
Ausstellung 28. Februar bis 23. März, Di–So 14–17 Uhr

Die St.Galler Künstlerin Alexandra Maurer visualisiert mit kraftvollen Bildern intensive Körpererlebnisse. Immer wieder konzentriert sie sich auf physische Extremsituationen. In ihrer jüngsten Videoarbeit kombiniert sie Aufnahmen aus dem Erdbebensimulator mit übermalten Sequenzen und Archivaufnahmen konkreter Erdbeben. Zudem präsentiert Alexandra Maurer auch ihre Malinstallation „Erdbeben“, die im Rahmen des Landis und Gyr-Kulturstipendiums in Berlin entstanden ist.

Sound für Videoinstallation von Daniel Zea

ausgeleuchtet

Informationsveranstaltung

Direktion Bau und Planung Stadt St.Gallen

Mo 24. Februar 2014,  17 Uhr im Forum

Die Direktion Bau und Planung Stadt St. Gallen lädt die Mitglieder der Fachverbände Architektur und Planung zur 5. Infoveranstaltung mit Kurzreferaten ein. Wir freuen uns auf neueste Informationen aus erster Hand:

Begrüssung durch Stadträtin Patrizia Adam

400 Tage neue Baubewilligungskommission – ein Erfahrungsbericht
Ernst Michel, Leiter Amt für Baubewilligungen
Hansueli Rechsteiner, Mitglied Baubewilligungskommission

Innere Verdichtung – Umsetzung und mögliche Stolpersteine
Brigitte Traber, stellv. Leiterin Stadtplanung

Sparen als Entwurfsfaktor – Auswirkungen von Fit13+ und Verzichtsplanung
Erol Doguoglu, Stadtbaumeister

Diskussion, Fragen und Antworten; anschliessend Apéro offeriert von der Stadt St.Gallen. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und einen interessanten Austausch.

Bild

Anmeldung
Informationsveranstaltung Direktion Bau und Planung Stadt St.Gallen
Ort: Architektur Forum Ostschweiz | Davidstrasse 40 | 9000 St.Gallen
Zeit: Montag, 24. Februar 2014 | 17:00 Uhr

Das Architektur Forum Ostschweiz wünscht schöne Weihnachtstage und alles Gute für das neue Jahr.

Am 3. Februar starten wir mit unserer neuen Veranstaltungsreihe zum Thema „Experiment“.

Wir freuen uns auf ein Jahr voller Entdeckungen. Bis im Februar!

Nenn mich nicht Stadt!

Filme zum Thema der laufenden Ausstellung

Oktober 2013 im Kinok

Manhatten

Sa 5. Oktober, 19.15 Uhr | Di 15. Oktober, 18.15 Uhr

Urbanized

Di 8. Oktober, 18.30 Uhr | So 27. Oktober, 20 Uhr

Metropolis (restaurierte Fassung)

Fr 11. Oktober, 19 Uhr | Di 29. Oktober, 19.30 Uhr

True Stories

So 13. Oktober, 20 Uhr | Di 22. Oktober, 20.30 Uhr

Helsinki, forever

Do 17. Oktober, 17 Uhr | Mi 30. Oktober, 20.30 Uhr

Auf- und Abbruch in St. Güllen

Mi 23. Oktober, 20.30 Uhr

Kurz in die Stadt – Kurzfilmprogramm

Fr 25. Oktober 19.30 Uhr

Kinok Oktober 2013

Kinok Oktober 2013

Museumsnacht – Oben durch – Unten durch

Städtische Ausstellung, Installation von Andrea Vogel

Sa 7. September 2013, 18–01 Uhr im Forum, mit Barbetrieb

Andrea Voegel

Nastro segnaletico nennt man das rot-weisse Absperrband in Italien, das wichtiger Bestandteil von Andrea Vogels Installation im Ausstellungsraum des Architekturforums Ostschweiz ist. Auf dieses ungewöhnliche Material ist die 1974 geborene Künstlerin während ihres letztjährigen Atelieraufenthaltes in Rom gestossen. Das schmale Band lässt nichts Gutes erahnen. Blutrot und kreideweiss gestreift signalisiert es: Achtung Gefahr, kein Durchgang, Vorsicht Hindernis. Das rot-weisse Absperrband markiert auf der ganzen Welt Bereiche, die man besser nicht betreten sollte. Während ihres Atelieraufenthaltes in Rom im Winter 2012 fand die St. Galler Künstlerin Andrea Vogel gleich eine ganze Rolle davon und begann fasziniert, mit dem Material zu experimentieren. Sie bediente sich dabei der Technik des Webens, mit welcher sie sich schon während ihrer Ausbildung zur Textilentwerferin beschäftigt hatte. Die verwebten Plastikbänder verwendet Andrea Vogel nun, um in einer raumgreifenden Installation die ambivalente Bedeutung von Grenzziehungen erfahrbar zu machen. Grenzen können trennen und ausgrenzen – Grenzen zu setzen und die eigenen Grenzen zu spüren, ist jedoch auf der individuellen Ebene unerlässlich. Grenzen machen aber auch neugierig, weil man wissen möchte, was sich jenseits davon befindet und haben für jene, die sie überschreiten, den Reiz des Verbotenen.

23–01 Uhr

Konzert KLANGFORSCHER Live in Installation

Ticket 20.– für Eintritt in alle beteiligten Museen und Shuttlebusse
www.museumsnachtsg.ch

Ausstellung: 6. bis 29. September 2013
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr

Nenn mich nicht Stadt – Künstlerische Positionen zur Urbanität heute

Ausstellung des Kunstmuseums St. Gallen in der Lokremise

17. August – 10. November 2013, Mo – Sa 13 – 20 Uhr, So 11 – 18 Uhr in der Lokremise St.Gallen

Altötting, Hamburg, Berlin, New York, São Paulo… Nenn mich nicht Stadt! Der Titel der thematischen Ausstellung, einem grossformatigen Gemälde des in Berlin lebenden Künstlers Franz Ackermann (*1962) entliehen, mag Ausdruck sein für die Sehnsucht nach einer andern Welt jenseits der überbordenden Signaletik urbaner Metropolen, der ausufernden Megacities, des Unterwegs Seins zwischen politischen und ökonomischen Zentren, der Erfahrungen von Rast  und Ortlosigkeit in einer globalen Welt. Vielleicht ist Nenn mich nicht Stadt! auch Bekenntnis zur metropolitanen Wucherung, ein sachliches Registrieren des Existierenden, eine Phantasie zum Spektakel grenzenloser Urbanität? Oder ein Essay zum Fremdsein im grossstädtischen Umfeld?

Die Ausstellung findet bewusst in der Lokremise statt, einem Brennpunkt der Stadtentwicklung mitten in St.Gallen. Dennoch will die Ausstellung inhaltliche Fragestellungen nicht illustrieren, sondern künstlerisch Position beziehen zu aktuellen Diskursen. Im Zentrum stehen Werke, die im räumlichen Dialog miteinander um Themen wie Urbanismus und deren existentielle Dimensionen kreisen: Nenn mich nicht Stadt! – ein visueller Diskurs zur Stadt von heute.

Kurator Konrad Bitterli

Eintritt 5,–/ Kombiticket Lokremise und Kunstmuseum 14,–
Freier Eintritt für Mitglieder des Kunstvereins St.Gallen

www.kunstmuseumsg.ch

Öffentliche Führungen

So 18. August, 13 Uhr mit Konrad Bitterli, Kurator
Di 27. August, 18.30 Uhr
So 13. Oktober, 13 Uhr
So 10. November, 13 Uhr mit Bettina Wollinsky, Kunstvermittlerin

Kunst über Mittag

Fr 4. Oktober, 12.30 Uhr mit Bettina Wollinsky, Kunstvermittlerin

Stadtspaziergänge

Treffpunkt in der Lokremise

Di 3. September, 19 Uhr
Helen Bisang, Raumplanerin, Leiterin des Stadtplanungsamts St.Gallen
Doris Königer, Architektin, Mitglied des Stadtparlaments St.Gallen

Di 10. September, 19 Uhr
Werner Binotto, Kantonsbaumeister St.Gallen
Edgar Heilig, Kunsthistoriker, St.Gallen

Di 17. September, 19 Uhr
René Hornung, Journalist St.Gallen
Ulrich Vogt, Architekt und Kurator Zeughaus Teufen

Di 24. September, 19 Uhr
Katrin Eberhardt, wissenschftliche Mitarbeiterin der städtischen Denkmalpflege
Peter Roelllin, Kunstwissenschaftler

Vortragsabend

Mo 21. Oktober, 19 Uhr in der Lokremise
mehr Infos

Stadtspaziergänge und Vortragsabend werden organisiert in Kooperation mit dem Architektur Forum Ostschweiz und dem Stadtplanungsamt St. Gallen

 

Neue Geschäftsstelle beim Architektur Forum Ostschweiz

Generationenwechsel im Vorstand und neue Kontaktdaten

An der letzten Hauptversammlung hat das Architektur Forum Ostschweiz einen Wechsel im Vorstand beschlossen. Mit Hans Ruedi Stutz und Daniel Walser treten zwei Figuren zurück, die das Forum über 16 Jahre lang geprägt haben. Neu werden die Aktivitäten des Forums in drei Ressorts geführt: Johanna Deinet übernimmt das Ressort Auftritt, Sabine Hutter das Ressort Programm und Francesco Bartolomeoli das Ressort Ressourcen.

Die Geschäftsstelle wird von Marion Pohlke geleitet. Sie wickelt Zahlungen und Termine ab, koordiniert die Vermietung und Belegung des Raumes und ist erste Anlaufstelle für Kontakte mit dem Architektur Forum Ostschweiz. Sie ist wie folgt zu erreichen:

Architektur Forum Ostschweiz
Davidstrasse 40
Postfach
9004 St.Gallen

Telefon 076 345 16 93
Email info@nulla-f-o.ch

Kunst im Forum – Wash Away Dirt The Elucidation

Michael Bodenmann & Barbara Signer

Vernissage Do 7. März 2013, 18.30 Uhr im Forum
Ausstellung 8. bis 31. März, Di – So 14 bis 17 Uhr

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In ihrer ersten kollaborativen Einzelausstellung präsentieren Michael Bodenmann und Barbara Signer eine Sammlung persönlicher und imaginierter Souvenirs zwischen Alltag und Exotik. Fotografie, Grafik, Objet trouvé und Installation treten in Dialog und schaffen ein Spannungsverhältnis zwischen vergangener und potenzieller Erfahrung.

Einladungskarte März

Kunst im Forum:Toys and Shapes

Rik Beemsterboer

Vernissage Do 23. Mai 2013, 18.30 Uhr im Forum
Ausstellung 24. Mai bis 16. Juni, Di – So 14 bis 17 Uhr

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Rik Beemsterboer befreit die Malerei von der Leinwand und gibt ihr eine eigenständige Silhouette. In seiner Einzelausstellung zeigt der St. Galler Künstler auf Holz übertragende Bilder von Luxus- und Alltagsgegenständen und hinterfragt damit Form, Wert und Funktion. Gleichzeitig lotet er die Grenze zwischen Objekt und Gemälde aus.
www.beemsterboer.ch

Liechtenstein Kongress 2013

Gipfel der nachhaltigen Raumentwicklung

Do 6. und Fr 7. Juni 2013 im Auditorium Universität Liechtenstein

Immobilien und Infrastruktur für morgen
Architektur und Raumentwicklung: die nächsten 50 Jahre – und weiter

Wir widmen uns der Zukunft von Architektur und Siedlung; der Zukunft unseres Landes und seiner Region. Nicht einer weit entfernten Zukunft gilt dieser Kongress, sondern heutigen Impulsen, die noch in fünfzig, hunderten von Jahren relevant sein werden. Klimastabile Architektur und Raumplanung, Städtebau und Regionalentwicklung, sowie bessere und erneuerbare Ressourcennutzung, Artenvielfalt und höhere, ökologisch hochwertige Produktivität sind der Fokus des ersten Tages. Resultate und Ausblicke des Zurich Klimapreises schaffen einen Höhepunkt von praktischen Beispielen.

Am zweiten Tag ist der Fokus auf Zukunftsinfrastruktur gerichtet: auf Forschungen in autarken Energiesystemen für die Region, auf Speichermethoden der Zukunft, sowie Diskussionen um Wertschöpfungschancen, die aus einem nachhaltigen Umgang mit Land, Gemeinden und Region entstehen könnten.

Der Nachhaltige Raumentwicklungsgipfel ist Teil der erfolgreichen Liechtenstein-Kongress Serie, die seit 2008 an der Universität Liechtenstein stattfindet. Dieses Ereignis mit hochkarätigen Experten aus der Region und weltweit ist der kurz- und langfristigen Zukunft der Architektur und Raumentwicklung sowie der Zukunft der Immobilien- und Infrastruktur gewidmet, aus lokaler, regionaler und internationaler Sicht, um 50 Jahre Bauausbildung im Land zu ehren. Am 06. Juni werden zudem die Gewinner des Zurich Klimapreises vorgestellt und die Ausschreibung für den Zurich Klimapreis 2013/2014 angekündigt.

Anmeldung ist erforderlich.
per email: kirsten.steinhofer@nulluni.li, Telefon +423 265 1132
Teilnahme ist kostenlos. Kleiner Verpflegungsbeitrag für Ganztagsteilnehmer am 6. Juni

www.uni.li/li-congress

Das Architektur Forum macht Sommerpause

Ende August geht es weiter mit unserem Programm.

Auszeichnung gutes Bauen Ostschweiz 2011–2015

Gutes Bauen in neuem Gewand

Das Architektur Forum Ostschweiz stellt seinen Bauherrenpreis um. Mit einer Artikelserie in der Tagespresse richtet sich der Preis nicht mehr nur an Fachleute, sondern spricht eine breitere Öffentlichkeit an. Die neue Ausrichtung regt an, sich in die Diskussion um die gebaute Umwelt von Schaffhausen bis ins Bündnerland einzubringen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Gebäude, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen wie Planungen, Landschaftsarchitektur und Entwurfsmethoden.
Architektur ist ein Thema, das weite Kreise bewegt. Und doch wird meistens nur in Fachkreisen darüber gesprochen. Einzig wenn die Vorstellungen von Bauherren und Investoren sich an den Interessen der Öffentlichkeit reiben, wird Bauen zum Politikum. Manchmal entzündet sich der Streit an einem einzelnen Gebäude, in anderen Fällen sind grössere Planungen wie Plätze und Quartiere der Stein des Anstosses. Die gebaute Umwelt ist ein Thema, das der Bevölkerung unter den Nägeln brennt. Und zu dem sie sich auch äussern will.

Themen statt Ikonen

Das Architektur Forum Ostschweiz hat die Zeichen der Zeit erkannt und die Zusammenarbeit mit den Tageszeitungen von Schaffhausen bis zum Bündnerland gesucht. Mit der Auszeichnung «Gutes Bauen Ostschweiz» wurden bisher alle fünf Jahre vorbildliche Bauten aus der Region ausgezeichnet und so der Blick auf die regionale Architektur gelenkt.
Mit der Neuausrichtung des Preises soll nun ein breiteres Publikum wie auch ein grösseres Spektrum an Themen angesprochen werden. Dazu erscheint in den Tageszeitungen der Region jeden Monat ein Artikel zur Baukultur in der Ostschweiz. In der Reihe werden auch kritische Entwicklungen beleuchtet. Die Inhalte werden von Vertretern der Fachverbände eingebracht, in einer Redaktionskommission ausgewählt und von unabhängigen Fachjournalisten recherchiert. Ein zweistufiges Verfahren sichert die inhaltliche Qualität und garantiert, dass die Themen frei von Interessen gewählt werden.
Die Vertreter der Fachverbände sitzen jeweils ein Jahr lang in der Kommission. Sie bringen die Werke ein, die in einer breiteren Diskussion erörtert werden sollen. Hier sind auch Sie als Mitglied der Verbände gefragt: Bringen Sie sich in die Diskussion ein. Informieren Sie den Vertreter Ihres Verbandes oder das Architektur Forum über Bauwerke in der Ostschweiz, die einer breiteren Diskussion würdig wären.

Für das Jahr 2011 und 2012 sitzen folgende Vertreter in der Redaktionskommission.
BSA: Astrid Staufer
BSLA: Tobias Pauli
SIA: Peter Hubacher
SWB/STV/FSAI: Max Graf
Das Architektur Forum erreichen Sie unter info@nulla-f-o.ch

Gemeinsame Themen

Neben den Kantonen Schaffhausen, Thurgau, St. Gallen, Glarus, Graubünden und den beiden Appenzell umfassen die Artikel auch Werke aus dem Fürstentum Liechtenstein. Die geographische Ausdehnung ist gross und das kulturelle Umfeld heterogen. Über die sanften Hügel des Seerückens bis zu den steilen Flanken des Bergells suchen die Vertreter der Fachverbände nach Themen und Werken, welche die Ostschweiz prägen. Denn diese gleichen sich oft: Das Bauen im Bestand, der Umgang mit geschützter Substanz, die Umsetzung von baulicher Dichte oder die Zusammenarbeit mit Investoren und Behörden.
Auch weiterhin wird alle fünf Jahre die Auszeichnung «Gutes Bauen Ostschweiz» vergeben. Dabei geht es um die wichtigsten Beiträge zur Baukultur in der Ostschweiz. Werke, die in der Artikelserie positiv besprochen wurden, sind automatisch für den Preis nomminiert. Die Fachverbände haben die Möglichkeit, wichtige Werke, die nicht besprochen wurden, auch nachträglich noch zu einzubringen. Eine externe Jury wird zu Beginn des Jahres 2016 die ersten Preisträger nach dem neuen System küren.

Aktuelle Informationen im Zusammenhang mit COVID-19

Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus

Aufgrund der aktuellen Gefährdungslage im Zusammenhang mit dem Coronavirus mussten alle Veranstaltungen im April und Mai abgesagt werden. Wir werden versuchen, die Anlässe nachzuholen.

Ab Juni können wir Veranstaltungen unter Einhaltung der gesetzlichen Richtlinien wieder durchführen.

Wir danken für Ihr Verständnis.

Bleiben Sie gesund.

Vorstand AFO
28.05.2020