Architektur Forum Ostschweiz

Monatsarchive: April 2019

Architektur im Film – Didi Contractor – Leben im Lehmhaus

Einführung durch Roger Boltshauser, Architekt, Zürich

Di 16. April 2019, 20 Uhr im Kinok

Architektin Didi Contractor arbeitet seit vielen Jahrzehnten an einem neuen Denkmodell der Architektur, welches Landschaft und Haus miteinander vereint. Mit dokumentarischen Mitteln und poetischer Sprache nähert sich der Film einer Künstlerin und Architektin. Die von ihr gestalteten Häuser und deren Bewohner, die natürlichen Materialien – Lehm, Bambus, Schiefer und Flusstein, sowie die Landschaft Nordindiens sensibilisieren uns für Ihre Vision und die globalen Fragen über den Umgang mit Mutter Erde.

Zum Trailer

Regie: Steffi Giaracuni, CH/D 2017, O/d-f, 81’

Weitere Vorführung: So 28. April 2019, 13.15 Uhr

Eintritt 16.– / Mitglieder AFO 11.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch

Veranstaltungssponsor:
Domus Leuchten und Möbel AG
Inhaus AG
ZZ Wancor AG

Bildnachweis:  First Hand Films

stadtprojektionen III – Podiumsdiskussion über städtische Lichtphänomene

Anna Vetsch und Nina Keel, Künstlerinnen, St. Gallen / Edgar Heilig, Kunsthistoriker, St. Gallen / Bernadette Fülscher,  Architekturhistorikerin, Biel

Mo 8. April 2019, 19.30 Uhr im Forum

Anna Vetsch und Nina Keel diskutieren mit dem Kunsthistoriker Edgar Heilig, der das städtische Lichtkonzept 2008 mitgestaltet hat, sowie mit der Architekturhistorikerin Bernadette Fülscher, die sich mit Lichtinstallationen in verschiedenen Städten befasst hat.

Shishabars, schrille Festkleider, Babaganoush, Rosenwasser und pasteis de nata -wer in St. Gallen danach sucht, muss in die Lachen. Das multikulturelle Quartier nordwestlich des Bahnhofs ist- zusammen mit dem angrenzenden St. Otmar – der Austragungsort von ,stadtprojektionen 111′. stadtprojektionen‘ ist ein Projekt von Anna Vetsch und Nina  Keel. Es befasst sich mit der Wahrnehmung des Stadtraums und regt zu neuen Blicken auf verschiedene Stadtteile von St. Gallen an: Foto- und stumme Filmarbeiten  regionaler, nationaler und internationaler Kunstschaffender werden nachts auf Wände im öffentlichen Raum projiziert und führen so zu temporären visuellen Veränderungen im Stadtraum.

Zu sehen sind Arbeiten von:
Felix Bächli, Beni Bischof, Jake Elwes, Conradin Frei, Cecile Hummel, Simone Kappeler, Daniela Keiser, Jirf Makovec, Uriel Orlow, Laurence Rasti, Maya Rochat, Shirana Shahbazi, Hannah Weinbergerund ,Frauen auf Bäumen‘ (Sammlung Jochen Raiss)

VERNISSAGE
Do 18. April 2019, 19 Uhr
Restaurant Gampi, Gerbestrasse 5

RUNDGANG 1
Fr 19. April 2019, 20 Uhr
Treffpunkt vor Restaurant Gampi

RUNDGANG 2
So 21. April 2019, 20 Uhr
Treffpunkt bei Projektion Nr. 9

VORSCHAU
8.-21. April 2019, jeweils ab 18 Uhr, Kunst Halle Sankt Gallen,  Davidstrasse 40, von aussen sichtbar: Beni Bischof zeigt seinen Blick aufs Quartier Lachen

stadtprojektionen III

Einladung stadtprojektionen III

Bildnachweis: stadtprojektionen

Auf Zeit – Vergänglichkeit

Rita Schiess, Architektin, Pfister Schiess Tropeano Zürich / Mireille Blatter, Leiterin Bauberatung Denkmalpflege Zürich / Moderation Barbara Bleisch, Philosophin, Zürich

Mo 1. April 2019, 19.30 Uhr im Forum

Fotoausstellung Martin Benz, Kunstschaffender, Teufen
Geöffnet 1. April und 8. April 2019 während der Veranstaltungen.

Es gibt für einen Bauherrn zwei wichtige Gefühlszustände, wenn er sein Haus einer umfassenden Renovation unterzieht, in deren Verlauf die gesamte Haustechnik erneuert wird und einschneidende Umbauten erfolgen.
Der erste stellt sich kurz nach Baubeginn ein. Das Zerstören von Vertrautem erfolgt rasant. Dass aber die Zerstörungen gezielt und nicht zufällig sind, kann der Laie schwerlich erkennen, er muss sich auf die Richtigkeit des Zerstörens verlassen. Der Architekt wird zum Chirurgen, Haus und Bauherr sind wie paralysiert. Zweifel entstehen am irreversiblen Entscheid über die Transformation und diese Zweifel gilt es eine Zeit lang auszuhalten.
Sind die technischen Anlagen eingebaut und schliessen sich die offenen Wände und Decken allmählich, kommt der Moment der Wende und der Bauherr erfährt Entspannung. Mit zunehmendem Aufbau und neuen Raumerfahrungen verschwinden die Zweifel und die konstruktive Verwandlung der Physis beginnt sich positiv auszuwirken. Nun  vermengt sich das Neue mit der zunehmend verblassenden Erinnerung, die Unterschiede werden verschwommener und lösen sich mit dem Baufortschritt langsam auf.
Der Zustand des Hauses vor Baubeginn gerät in Vergessenheit, man weiss zwar, dass es anders war, aber nicht mehr genau, wie es wirklich war. So hinterlässt der Umbauprozess das sonderbare Gefühl, dass er nicht stattgefunden hat.

Martin Benz

Eintritt 10.– / Mitglieder AFO gratis

Einladungskarte April 2019

Bildnachweis: Martin Benz

Sommer Camp Architektur 2019

Entdeckungsreise Architektur

Sommerferien 2019
St. Gallen 9.–12. Juli 2019
Frauenfeld 9.–12. Juli 2019  (ausgebucht)
Rapperswil-Jona 6.–9. August 2019
jeweils 9–17 Uhr

Städte, Häuser und Strassen sind ein äusserst spannendes und wichtiges Thema für Kinder und Jugendliche. Als Erwachsene werden viele von ihnen Entscheidungen fällen, die das Bauen betreffen: Als Bauherren, als Entscheidungsträger in Politik und Wirtschaft oder als Wählerinnen und Wähler an der Urne. Und doch lernen sie in der Schule kaum etwas darüber.

Wie lernen also Kinder und Jugendliche das kennen, was sie täglich umgibt? Wie können sie wissen, wer an der Stadt baut, wie man Strassen und Plätze gestaltet und was ein Haus alles können muss? Wie kann man nachhaltig bauen und Energie einsparen?

Um auch Kinder und Jugendliche an diese Themen heranzuführen, haben wir eine Workshopreihe als Ferienkurs entwickelt: das Sommer Camp Architektur: Entdeckungsreise Architektur.

Was gibt es alles in einem unbekannten Quartier zu entdecken? Welche Geschichten erzählen uns Häuser? Wer baut eigentlich all die Gebäude, Strassen und Brücken?

Wir gehen zusammen auf Safari in der Stadt – wir treffen Architektinnen und Ingenieure und stellen ihnen Fragen – wir suchen Häuser, die zusammen passen und Details, die keiner sieht. Und wir bauen Modelle und untersuchen, wie Licht und Raum eine Stimmung erzeugen. Vier Tage lang gehen wir auf Entdeckungsreise und stellen am Ende unsere Entdeckungen aus.

Alter: Jahrgänge 2004–2009
Dauer: 4 Tage, Di–Fr, 9–17 Uhr
Kosten: Fr. 50.–, inkl. Verpflegung
Die Platzzahl ist begrenzt

Anmeldung an sommercamp@nulla-f-o.ch Die Anmeldung ist verbindlich. Weitere  Detailinformationen zu Treffpunkt,  Kursleitung etc. erhalten Sie mit der  Anmeldebestätigung ca. 4 Wochen vor  Kursbeginn.

Die Versicherung ist Sache des Teilnehmers

Bildnachweis: Daniel Ammann/SGKB

In Zusammenarbeit mit

 

Weitere Unterstützungen

   

Anmeldekarte Sommer Camp Architektur 2019