Architektur Forum Ostschweiz

Monatsarchive: September 2018

Wenn die Natur zur Attraktion wird

Die Medien berichten flächendeckend, die Besucher kommen zu Tausenden: Der Baumwipfelpfad oberhalb Mogelsberg scheint den Nerv der Zeit zu treffen. Warum eigentlich?

22.09.2018 von Marcel Bächtinger

Über mangelnde mediale Aufmerksamkeit kann sich der Baumwipfelpfad oberhalb Mogelsberg nicht beklagen. Die Strahlkraft der neuen Attraktion im Toggenburg reicht dabei weit über die Grenzen desselben hinaus. Das Schweizer Fernsehen war schon zu Gast, die «Schweizer Illustrierte» ebenfalls. In den sommerlichen Ausflugsempfehlungen der «Sonntagszeitung» fand sich der frisch eingeweihte Baumwipfelpfad neben Klassikern wie dem Unesco-Weltnaturerbe Aletschgletscher wieder, während die Lonely Planet-Website die frohe Kunde von der Eröffnung unter den Rucksacktouristen des ganzen Erdballs verbreitete. Vor wenigen Wochen schliesslich ehrte die altgediente Fachzeitschrift des Schweizer Ingenieur- und Architektenverbandes die wagemutige Holzkonstruktion mit einem doppelseitigen Bericht.
Das gemeine Volk tut es den Medienschaffenden gleich, zumindest an sonnigen Wochenenden: Scharenweise erscheint es dann im beschaulichen Mogelsberg und sucht sich seinen Weg zwischen Einfamilienhäusern und Kuhwiesen hindurch zum etwas höher gelegenen Steinwäldli, wo es vom  Duft gegrillter Bratwürste empfangen wird. Der Baumwipfelpfad ist nämlich nicht bloss ein Baumwipfelpfad, sondern auch ein Wipfel-Bistro mit Brätel-Stellen, ein Shop, ein Spielplatz und ein Walderlebnispfad – doch dazu später. Nach hundert Betriebstagen jedenfalls vermeldete die Trägerschaft bereits stolze 50000 Besucher (und 6591 verkaufte Bratwürste). Woher rührt das aussergewöhnliche Interesse am Projekt? Und was sagt es über unser Verhältnis zur Landschaft aus?
Bei Licht besehen entbehrt die Neuheit «Baumwipfelpfad» nicht einer gewissen Paradoxie, bestaunen wir hier doch etwas, das schon immer und schon lange vor dem Baumwipfelpfad da war: die Landschaft des Neckertals mit ihrer dichten Abfolge von Wiesen und Wäldern, von sanften Hügeln und schroffen Abhängen, die stille Vielfalt von Tier und Pflanzenwelt, ihren Wandel in Wetter und Jahreszeiten.
Wozu also, so muss die kritische Folgefrage lauten, braucht es überhaupt einen Baumwipfelpfad? Die erste Antwort liegt nahe: Weil sich die Wahrnehmung des scheinbar Bekannten zu verändern beginnt, sobald man auf den Holzplanken des Pfads entlangschreitet. Das Projekt weiss dabei geschickt mit den topografischen Gegebenheiten zu spielen: Auf erstaunlich kurzer Strecke gewinnt man überraschend an Höhe, ohne dass man dabei eine einzige Stufe erklimmen müsste. Plötzlich öffnen sich unter einem weite Abgründe, und was man normalerweise aus der Froschperspektive sieht, den Kopf tief in den Nacken gelegt, ist plötzlich zum Greifen nah: die spriessenden Äste, die Baumkronen, die namensgebenden Wipfel. Der einen oder anderen Besucherin mag es in diesem Moment vorkommen, als sähe sie Fauna und Flora des Toggenburgs zum ersten Mal, und wenn aus diesem sinnlichen Erlebnis auch eine neue Wertschätzung der heimischen Natur erwächst, dann wäre eines der Ziele des Projekts bereits erreicht.

Nie endende Betriebsamkeit, aber keine Stille

Es ist gleichzeitig kein Geheimnis, dass sich neben die pädagogischen handfeste touristische Interessen reihen. Der elegante Stelzenbau, der sich wie eine grosse Schlange durch das Steinwäldli windet, soll nicht zuletzt als Impulsgeber für eine Region wirken, welche die schleichende Abwanderung von Mensch und Arbeit fürchtet. Mustergültig erfüllt der Baumwipfelpfad dabei die Ansprüche eines sanften Tourismus, hält das Regionale und das Ökologische hoch, verweist mit Recht und Stolz auf das heimische Holz und die lokalen Unternehmer und trifft damit zweifelsfrei den Nerv einer Zeit, die «Nachhaltigkeit» zum Wort der Stunde erhoben hat. In die gleiche Richtung deuten die Spiel- und Lernangebote, die zu Füssen des  Baumwipfelpfads versammelt sind. Im Detail sorgfältig gedacht und gestaltet, befördern sie ob der räumlichen Nähe von Wipfelpfad, Bistro und Shop allerdings auch den Eindruck einer nie endenden Betriebsamkeit: Was Natur auch sein könnte – nämlich die Erfahrung von Stille, Zeit und  Einsamkeit –, droht sich hier ins Gegenteil zu verkehren.

Tradition in zeitgenössischem Gewand

Das Kapital des Baumwipfelpfades jedenfalls ist die Landschaft selbst, und seine Leistung liegt darin, diese Landschaft aus der Vergessenheit geholt  und zu neuer Sichtbarkeit gebracht zu haben: Der Pfad macht die Natur zur Attraktion. Es geschieht dies mit einer Architektur, welche das Kühne, das sich aus der schieren Höhe der Stützen und dem verwegen darüber gelegten Pfad ergibt, mit nobler gestalterischer Zurückhaltung kombiniert. Alles konzentriert sich hier auf den sanften Schwung der Promenade, die der Flugbahn eines Vogels nachempfunden scheint und dem Besucher immer neue Ausblicke vors Auge zu zaubern weiss.
Doch je körperlicher die Erfahrung, je unabwendbarer das Schwindelgefühl, desto weniger will einen die Frage loslassen, ob es denn all dieses Zaubers bedarf, um uns die Schönheiten der Natur sehen zu machen. Man sollte sich in die Frage jedoch nicht verbeissen: Denn schon immer war es der  touristische Blick, der die Schönheit in einer Landschaft entdeckte, welche man bislang bloss bewirtschaftet oder gefürchtet oder gar nicht beachtet  hatte. Und schon immer wurde die Landschaft in der Folge her- und eingerichtet, um all jenen Genüge zu tun, die gekommen waren, die Wunder der Natur zu schauen. Auch im Toggenburg: Aus Viehpfaden wurden Wanderwege, aus Bauernhöfen Gasthäuser. Wo der Ausblick als besonders ergötzlich galt, stellte der örtliche Kurverein bald schon eine Sitzbank hin. Gondel- und Sesselbahnen, die den Gast in bisher unerreichbare Höhen beförderten, liessen nicht lange auf sich warten.
So gesehen ist der Baumwipfelpad im Neckertal nichts anderes als die Fortführung einer tourististischen Tradition in zeitgemässem Gewand – umso besser, wenn er gestalterisch überzeugt. Kürzlich ist das Wunderwerk aus Holz übrigens auf einem englischen Reiseblog aufgetaucht. Der Autor sprach dem Baumwipfelpfad ein grosses Lob aus: «It’s definitely instagram worthy!» Damit wären wir dann definitiv im 21. Jahrhundert angelangt.

 

Bilder: Hanspeter Schiess

Museumsnacht

Städtische Ausstellung, Peter Dew

Sa 8. September 2018, 18–1 Uhr im Forum

Fundstücke, Magazinseiten, kleine Beobachtungen – Peter Dews künstlerische Materialien sind alltäglich, einfach und unaufdringlich. Unter den Händen des Künstlers verwandeln sie sich in Bildserien und Plastiken voller Poesie, Humor und Doppeldeutigkeiten. Der gebürtige Brite ist ein stiller Künstler mit einem grossen Gespür für die Aussagekraft kleiner Dinge.

ab 18 Uhr Barbetrieb

19.30 und 21.30 Uhr
Sven Bösiger, sound performance

Ticket 20.– für Eintritt in alle beteiligten Museen sowie freie Fahrt mit dem Rundkurs, dem Shuttlebus (Stocken) und in der Ostwind Zone 210 inkl. Nachtzuschlag
www.museumsnachtsg.ch

Ausstellung: Fr 31. August bis So 23. September 2018
Öffnungszeiten: Di–So, 14–17 Uhr
Vernissage Do 30. August um 18.30 Uhr. Einführung Kristin Schmidt

Peter Dew

Sven Bösiger

Kleinod am See

Vom Sturm zerstört, musste das Badihaus in Mammern erneuert werden. Entstanden ist kein gesichtsloser Ersatz, sondern ein sorgfältig gestalteter Holzpavillon, der dem aussergewöhnlichen Ort gerecht wird.

04.09.2018 von Christoph Wieser

Gute Architektur beginnt im Kopf. Im Bewusstsein der Auftraggeber, dass reine Zweckerfüllung nicht ausreicht. Dass ein Gebäude, mag es noch  so klein sein, das Umfeld im Guten wie im Schlechten über Jahrzehnte hinaus prägt, im Dorfkern ebenso wie in der Stadt oder in der Agglomeration. Jedes neue Bauwerk ist somit eine Chance zur Schaffung von kulturellem und gesellschaftlichem Mehrwert, die genutzt werden  sollte. Denn dieser Mehrwert kommt allen zugute: Er steigert das Wohlbefinden der Bewohner, Benutzer und Gäste; er verstärkt die  Identifikation mit dem Ort, was den Auftraggebern und Investoren ebenso dient wie der Standortgemeinde. Dazu bedarf es nicht immer einer grossen Geste. Bestes Beispiel dafür ist der Ersatzneubau des Badihauses in Mammern.
Am 2. August 2017 wütete ein heftiges Unwetter am Untersee. Der Sturm entwurzelte die mächtige Pappel mit einem Stammdurchmesser von  1,6 Metern, das Wahrzeichen der Seebadi in Mammern prallte auf den Kiosk mit Umziehkabinen. Innert Sekunden war die Idylle zerstört. Wie weiter? Ein Wiederaufbau lohnte sich nicht, da die Infrastruktur zu klein geworden war und der Kanton Thurgau ein rollstuhlgängiges WC forderte, das bislang fehlte.

Mut zur Baukultur

Es sollte also ein Neubau sein. Aber nicht irgend einer, sondern ein guter: Dank der Initiative der Gemeinderätin und Schulpräsidentin Monika Ribi Bichsel, zu deren Ressort die Badi gehört, wurde von Anfang an etwas gesucht, das Freude macht und damit dem schönen Ort gerecht wird. Dies ist umso bemerkenswerter, weil die Behörden oft genug aus Respekt vor allfälliger Opposition der Bevölkerung oder womöglich etwas höheren Kosten, keine Alternativen prüfen, sondern einfach die erstbeste Lösung umsetzen. Zum Glück gingen die Mammerer einen anderen  Weg: Der Gemeinderat beauftragte das Architekturbüro Lauener Baer aus Frauenfeld mit dem ortsansässigen Partner Donatus Lauener mit der Planung. Ein Direktauftrag war in diesem Fall sinnvoll, weil die Kosten mit rund 425 000 Franken (inklusive Umgebung und Honorare)  bescheiden waren, das Vorhaben möglichst schnell umgesetzt werden sollte und die Arbeit des Büros in Mammern wegen des Neubaus des Schifflandestegs 2012 bereits bekannt war.
Gleichwohl bedurfte es von Seiten der Behörden etwas Mut, denn Lauener bringt sich immer wieder konstruktiv in das Baugeschehen der  Gemeinde ein, was natürlich nicht allen gleichermassen gefällt. Das Projekt für das Badihaus stiess von Anfang an auf breite Zustimmung, so dass der Baukredit im vergangenen November einstimmig angenommen wurde. Das liegt an den architektonischen und funktionalen Qualitäten des Entwurfs. Der Entscheid verdeutlicht aber auch den Stellenwert, den die Badi in Mammern einnimmt: Sie ist neben dem Landesteg der einzige öffentliche Zugang zum See. Wegen der einmaligen Lage, den malerischen Sonnenuntergängen, gerahmt vom Seerücken, dem  Rodenberg und dem Hohenklingen mit der Rheinmündung im Zentrum, zieht der Ort von weit her Gäste an.

Runder Holzpavillon – wie ein weiterer Obstbaum

Bauten in der freien Landschaft sind naturgemäss besonders exponiert. Entsprechend gibt es verschiedene Vorgehensweisen, wie das Verhältnis von Gebäude und Umgebung gestaltet werden kann. Manche Architekten entscheiden sich für einen Kontrapunkt, der das Gebäude grösstmöglich inszeniert, andere suchen die Verschmelzung mit der Topografie.
Lauener Baer entschieden sich für einen Mittelweg: Wie ein weiterer Obstbaum steht der 16-eckige, Holzpavillon auf dem leicht zum Ufer hin abfallenden Grundstück. Dank seiner runden Form wird er sozusagen von der Wiese umspült und stellt sich dem Ausblick nicht in den Weg, wie dies bei einem längs gerichteten Gebäude der Fall gewesen wäre. Der Zentralbau strahlt trotz seiner bescheidenen Grösse eine selbstbewusste Präsenz aus. Die beziehungsreiche Formensprache weckt alle Arten von Assoziationen, die von Eisdiele, Rundtempel oder Gartenpavillon bis zum chinesischen Teehaus im Park Sanssouci in Potsdam reichen. Dieser letzte Vergleich wird vom feinen, mit Kupfer gedeckten Dach mit erhöhter Mittelzone hervorgerufen, die ein Oberlicht für den Officebereich enthält. Dank seiner stimmungsvollen, unmittelbar ansprechenden Form wirkt der Neubau vertraut und doch eigenständig.
Die Seebadi liegt ausserhalb des Dorfes, am westlichen Rand der halbinselartigen Ausbuchtung, die Mammerns Lage auszeichnet. Nähert man  sich dem Gebäude, erscheint das Badihaus geschlossen. Rhythmisiert wird der Holzbau von der in gebrochenem Weiss gehaltenen Tragstruktur und den warmtonigen, senfgelben Füllungen, deren Deckleisten ebenfalls hell gestrichen sind und sich so mit dem Tragwerk optisch verbinden. Das Prinzip der Bretterverschalung mit Deckleisten erinnert an die Ökonomieteile alter Bauernhäuser, wirkt in dieser farblich kontrastierenden Weise aber auch als Schmuck. Ebenso charakteristisch sind die elliptischen Öffnungen, die mit Streckmetallgittern ausgestattet, im oberen  Bereich der Wände angeordnet sind. Sie dienen zur natürlichen Belüftung und Belichtung der Garderoben.
Auf Seite der Veranda, die dem See zugewandt ist, wurden die ausgeschnittenen Elemente als friesartiges Ornament eingesetzt, so dass kaum  Abfall entstand. Es sind solche Details wie auch die zweckmässig-raffinierte Mechanik der Ausgabestelle des Kiosks oder der Trinkbrunnen beim Zugang, die dem einfachen Bau etwas Spezielles verleihen.
Während der rückwärtige Teil den Garderoben und Toiletten vorbehalten ist, die trotz kleinster Fläche je über eine Privatsphäre schaffende  Vorzone verfügen, öffnet sich das Gebäude im vorderen Bereich mit einer überraschend weiten, gedeckten Veranda zum See. Sie rahmt die  Aussicht und spendet Schatten, bis die frisch gepflanzte Pappel gross genug ist. Die gedeckte Vorzone ist ein weiterer Pluspunkt des neuen Badihauses, das in weniger als einem Jahr geplant, gebaut und pünktlich zum Saisonauftakt in Betrieb genommen werden konnte. Ein Kleinod, das gelebte Baukultur anschaulich macht.

 

Bilder: Hanspeter Schiess

Wohnen – worldwide

Jürg Grunder, Architekt, Schweiz-Indien / Mathias Lindenau, Leiter Zentrum für Ethik und Nachhaltigkeit FHS, St. Gallen / Mulan Sun,  Architektin, Präsidentin SCAA, Zürich / Moderation Barbara Bleisch,  Philosophin, Zürich

Mo 3. September 2018, 19.30 Uhr im Forum

Indien zählt zu den am stärksten expandierenden Volkswirtschaften weltweit. Die wachsende Einwohnerzahl wurde 2018 auf 1,334 Milliarden geschätzt. 65% der Bevölkerung sind unter 35 Jahre alt. 226 Millionen die heute zwischen 10- und 19-jährig sind, beginnen nächstens eine Ausbildung. 84 Millionen wollen in den Bausektor. Doch dort gibt es kaum Berufsschulen.
Im Jahr 1991 hat sich Indien zum Weltmarkt geöffnet. Der Aufschwung im indischen Markt zeigt die Folgen in Gesellschaft, Wirtschaft und Umwelt. In den grossen Städten kommen täglich je 2000 Menschen an und bleiben. Da müssen rasch Strategien zur Stadt- und Infrastrukturplanung entwickelt werden. Neue Gesetze bestimmen die Art des Mit- und Nebeneinanders, das klar anders ist als früher
im Dorf.
Auch im Wohnungsbau folgt der Markt der Nachfrage. Neue Typologien sind zu schaffen. Da können Beispiele aus Osten oder Westen beigezogen werden oder man stützt sich auf die Tradition ab und verändert diese, passt sie an. Beeindruckend, mit welcher Flexibilität und Intensität die zahlreichen Herausforderungen bewältigt werden. Und das in jedem Massstab. Die getroffenen Massnahmen und Aktivitäten betreffen jede einzelne Person und die gesamte demokratische Gemeinschaft.
Die beiden Mentalitäten, das Drängende / Flexible und das Überlegte / Planende ergänzen sich vorzüglich. Es wird zur dritten Kultur. Wir nennen das IN:CH.

 

Bildnachweis: Jürg Grunder

Eintritt 10.– / Mitglieder gratis

 

Einladungskarte September 2018

ArchitekTour

Mailand – italomodern

Do 30. August – So 2. September 2018

Mailand, die pulsierende und schicke Metropole Norditaliens, erlebt eine Stadterneuerungsphase, die das Gesicht der Stadt im Zuge der EXPO 2015 neugestaltet hat. In den letzten zehn Jahren wurden die grössten Industrieanlagen in neue Stadtquartiere umgewandelt. Statt ehemaligen Industriehallen entstanden neue Wohngebäude, Büroflächen, Universitäten und öffentliche Grünanlagen. Die wichtigsten italienischen und internationalen Architekten haben in den letzten Jahren innovative Projekte entworfen, die das gesamte Bild der Stadt verändert haben. So hat Mailand eine Transformation erlebt, die ihr weltweit die Rolle einer Hauptstadt im Bereich Mode, Design und Kultur verliehen haben.
Schwerpunkt der Reise wird aber das Augenmerk auf die zahlreichen bekannten und unbekannten Bauten sein, die vom Aufbruch der Nachkriegszeit zeugen:  «italomoderne Bauten» der Jahre 1940 bis 1970 von Luigi Caccia Dominioni, Giò Ponti, Pier Luigi Nervi etc., ergänzt durch aktuelle Bauten wie die Feltrinelli Foundation von Herzog & de Meuron und die Fondazione Prada von OMA.

Wir haben die Möglichkeit, einen Einblick in das international führende italienische Unternehmen B&B Italia zu erhalten, welches Designmöbel sowohl für den Wohnbereich als auch für öffentliche Bereiche herstellt.

Das Detailprogramm ist in Bearbeitung und wird den Teilnehmern bei der Abreise abgegeben. Teilnehmerzahl mind. 18, max. 24 Personen. Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt.
Versicherung und ggf. Reiserücktrittsversicherung sind Sache des Teilnehmers.
Änderungen bleiben vorbehalten.

Kosten Mitglieder 890.–* / Nichtmitglieder 990.–*
* Inklusive Fahrt im Komfortreisebus, 3 Übernachtungen mit Frühstück im DZ (EZ-Zuschlag: 200.–), ÖV, Führungen und Eintritte. Abfahrt Do ca. 6.30 Uhr, Rückkehr So ca. 19 Uhr

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Bildnachweis: Werner Feiersinger

Anmeldekarte ArchitekTour Mailand – italomodern