Architektur Forum Ostschweiz

Monatsarchive: April 2017

Hauptversammlung

2017

Fr 28. April 2017, 18.30 Uhr
Forumsfest im Anschluss

Traktanden
1. Begrüssung
2. Protokoll HV 2016
3. Jahresbericht
4. Jahresrechnung
5. Revisorenbericht
6. Budget
7. Wahl der Revisoren
8. Allgemeine Umfrage
9. Aussichten

Forumsfest
Im Anschluss an die Hauptversammlung findet um ca. 20 Uhr das Forumsfest statt.
Alle Mitglieder und ihre Begleitung sind herzlich zum gemeinsamen Essen eingeladen.

Grenzen
Ein Quiz rund um unser Jahresthema bestimmt in diesem Jahr den Gewinner oder die Gewinnerin.
Mit etwas Glück, Kalkül und Augenmass erwartet sie als wunderschöner Hauptpreis ein Stuhl von Ray + Charles Eames. Der Hauptpreis ist ein Sponsoring der Domus AG.

Veranstaltungssponsor Delinat

Einladungskarte Hauptversammlung

Architektur im Film – Alpi

Mit Einführung durch Köbi Gantenbein, Chefredaktor Hochparterre

Di 18. April 2017, 20 Uhr im Kinok

Alpi ist das Resultat eines siebenjährigen Forschungsprojekts zur aktuellen Wahrnehmung des Alpenraums. Orte und Situationen aus allen acht Anrainerstaaten werden einander gegenüberstellt; dabei werden vier Sprachräume umspannt. Die Alpen werden wie eine Insel betrachtet, die mit verschiedenen globalen Transformationsprozessen in Zusammenhang steht. Wir haben viele Reisen in die Alpenregion unternommen und sind dabei ironischerweise bis nach Dubai gekommen. Der Film zeigt die Alpen aufgrund ihrer Komplexität und ihrer Bedeutung für die Umwelt als Schlüsselort, wo die Vielschichtigkeit sozialer, ökonomischer und politischer Beziehungen sichtbar wird. Im Europa von heute sind die Alpen ein Saatbeet der Moderne und ihrer Illusionen.

Armin Linke / Schweiz, 2011, D, 60min

Zum Trailer

Weitere Vorführung: So 26. April 19 Uhr
Eintritt 16.– / Mitglieder AFO 11.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch

Veranstaltungssponsor:
Domus
YTONG
multipor

Bildnachweis: Armin Linke

Einladungskarte April

Grenzen – Ausstellung After Schengen, European Borders

Einführung von Ignacio Evangelista, Fotograf, Madrid, Kurzreferate von Mathias Lindenau, Leiter Zentrum für Ethik & Nachhaltigkeit ZEN-FHS St. Gallen, und Johannes Engewald, Vermessungsingenieur, Landquart

Mo 3. April 2017, 19.30 Uhr im Forum

Die Ausstellung dauert von Mo 3. April 2017 bis So 30. April 2017
Öffnungszeiten: während der Veranstaltungen und jeweils Sa + So 13–16 Uhr

Vor 20 Jahren herrschte an den Grenzen der europäischen Staaten noch reger Betrieb. Seit das Schengen-Abkommen den Weg hin zur Reisefreiheit innerhalb Europas geebnet hat, verfallen die einstigen Grenzübergänge. Die Ausstellung After Schengen von Ignacio Evangelista zeigt die alten, verlassenen Grenzposten der Europäischen Union. In den Fotos wird der Betrachter eindrücklich mit Rudimenten
aus einer anderen Zeit konfrontiert, in der nationalstaatliche Grenzen in Europa noch
stark, die heutige Einheit und Freiheit nur Ideen waren.
Der in Valencia geborene Ignacio Evangelista ist ein mehrfach ausgezeichneter Fotograf. Er lebt und arbeitet in Madrid und konzentriert sich in seinen Serien auf Natur, Architektur und Porträts. Er war an verschiedenen nationalen und internationale Gruppen- und Einzelschauen beteiligt. Seine Serie «After Schengen»
wurde u.a. bereits in New York und Washington gezeigt und mehrfach ausgezeichnet.

The „After Schengen“ series shows old border crossing points between different states in the European Union. After the Schengen agreement, most of these old checkpoints remain abandoned and out of service, allowing us to gaze into the past from the present. It causes many reflections, especially in a moment that EU project it is severely discussed.
These places that prior the Schengen treaty, delimited territories and in which the traveler had to stop and show his documents, currently appear as abandoned places, located in a space-time limbo, out of use and out of the time for which they were designed, as these states have opened their borders to the free movement of people.
Border crossings have a function of geographical boundaries, but also a coercive role, since they prevent the free passage of people between one and another state. So, they are places that, along with a cartographic dimension, are provided with historical, economic and political reminiscences.
These old border crossing points are slowly disappearing; some are renovated and reconverted to new uses, some are destroyed for vandals, and some other just fall down due to the passing of time. So, after some few years there will be no possibility to look at this strong signs and symbols of the recent European history.

Mehr zur Ausstellung

Bildnachweis: Ignacio Evangelista