Architektur Forum Ostschweiz

Monatsarchive: Januar 2016

Im Wandel – Ausstellung The R.C. Dutt Road

Jacqueline Kissling, Architektin und Landschaftsarchitektin, Rorschach
Tushar Desai, Architekt, London

Vernissage: Do 7. Januar 2016, 18.30 Uhr im Forum, Einführung durch Werner Binotto, Kantonsbaumeister, St.Gallen Finissage: Do 4. Februar 2016, 18.30 Uhr im Forum

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Vadodara, einst industrielle Metropole im indischen Bundesstaat Gujarat, erfährt einen den gesamten Subkontinent erfassenden, rasanten strukturellen Umbruch.
Eine der Hauptverkehrsachsen der Stadt ist die Race Court Dutt Road, die auch den Bahnhof erschliesst. Die Strassenführung überlagert zum Teil die ehemalige Pferderennbahn, deren elliptische Form in aktuellen Luftbildern noch gut zu erkennen ist.
Quartiere, die an diese Einfallstrasse angrenzen, waren durch markante Gebäude aus verschiedenen Epochen und Residential Societies geprägt. Ein Netzwerk aus grosszügigen Gärten, Parkanlagen und Hofsituationen artikulierte die urbanen Überbauungen und deren soziale Räume.
Viele dieser ehemaligen Wohnhäuser sind seit Langem ungenutzt. Unterhalten oder restauriert werden nur noch wenige Liegenschaften. Steigende Grundstückspreise beschleunigen zudem deren Abriss. Gekoppelt mit stark erhöhten Ausnutzungsziffern verändert sich das etablierte Stadtgefüge unaufhaltsam und angestammte soziale Gefüge werden zusehends verdrängt.
Seit Jahrhunderten prägen Parallelwelten, deren Unausweichlichkeit und das so entstehende übergangslose Nebeneinander den alltäglichen Umgang. Die R. C. Dutt Road steht stellvertretend für die sozio-kulturelle Situation vergleichbarer oszilierender indischer Stadträume: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft finden verdichtet und immer gleichzeitig statt.

Eintritt 10.– / Mitglieder gratis

Einladungskarte Ausstellung R.C. Dutt Road

In altem Glanz und mit neuer Nutzung

  • Gutes Bauen in der Ostschweiz, Thema: Umbau Umnutzung der beiden alten Zeughäuser.
  • Gutes Bauen in der Ostschweiz, Thema: Umbau Umnutzung der beiden alten Zeughäuser.
  • Gutes Bauen in der Ostschweiz, Thema: Umbau Umnutzung der beiden alten Zeughäuser.
  • Gutes Bauen in der Ostschweiz, Thema: Umbau Umnutzung der beiden alten Zeughäuser.

In vielen Städten haben sich ehemalige Zeughäuser als Orte der Kultur etabliert, so auch in Teufen und in Herisau. Die Anpassung dieser zwei klassizistisch-monumentalen Zweckbauten erfolgte mit grosser Sorgfalt.

 

19.12.2015 von Martin Tschanz

 

«Die Hauptbedürfnisse eines Zeughauses bestehen darin, dass es den zur Vertheidigung des Vaterlandes & Aufrechterhaltung der gesezlichen Ordnung nöthigen Waffen Bedarfe sicher (…) aufbewahre.» So begann Felix Kubly 1834 seine «Bemerkungen über den vorzunehmenden neuen Zeughaus Bau in Herisau». Um die Waffen «auch in bewegten Zeiten nicht unruhigen Rotten Preis zu geben», müsse man nahe bei der Behörde bauen, also an einer zentralen Lage, überdies möglichst solide und feuerfest.

Zeughäuser waren also zunächst Lagerhäuser, allerdings solche der besonderen Art. Sie waren nicht bloss Aufbewahrungsorte für militärische Ausrüstungs- gegenstände, sondern auch weithin sichtbare Zeugen für die ungebrochene Stärke der Kantone. Nach der napoleonischen Zeit mit ihrem Streben nach Zentralisierung war dies von besonderer Bedeutung. Auch wenn die Zeughäuser den Charakter eines Zweckbaus nicht verleugnen sollten, war deshalb eine gewisse Monumentalität angebracht.

Der St.Galler Architekt Felix Kubly, der durch seine Studien an der Münchner Akademie, an der Pariser École des Beaux-Arts und schliesslich durch ausgedehnte Reisen nach Italien hervorragend ausgebildet war, vermochte diese Ansprüche bestens zu erfüllen. Er entwarf gut proportionierte, klare Baukörper mit einfachen und regelmässigen Fassaden, die von Rundbogenfenstern geprägt werden. Dabei überliess er nichts dem Zufall. Als in Herisau der Baumeister glaubte, die Pläne nicht ganz ernst nehmen zu müssen, wurde er unter anderem dazu angehalten, die Holzsäulen im ersten Stock wieder herauszureissen und nach den Regeln der Kunst neu zu erstellen. Nun ragen ihre Basen korrekt aus dem Boden heraus und stimmen proportional mit den Kapitellen überein.

Minimale Eingriffe
Die Kombination von repräsentativer Gestalt, guter Lage und grossen, einfachen Räumen machen die Zeughäuser attraktiv für kulturelle Nutzungen. Diese bedingen jedoch gewisse Anpassungen. In Herisau blieben die Eingriffe in die Substanz denkbar einfach und minimal. Eingebaut wurden ein eigens in das Treppenauge eingepasster Aufzug, ein Office im ersten Stock, das auch als Bar dient,  eine Heizung sowie Brandwände, welche die Treppe abtrennen und damit nicht nur der Feuerpolizei Genüge tun, sondern auch den Haupträumen zugutekommen, denen sie eine gewisse Ruhe verleihen. Die Installationen wurden sichtbar geführt und die Materialien ohne veredelnde Oberfläche verarbeitet. So entstanden rohe, robuste Räume, die das Angebot des benachbarten Casinos ideal ergänzen.

Wie sorgfältig der Architekt Paul Knill gestaltete, bemerkt man spätestens, wenn die geöffneten Brandtore bündig in den dafür vorgesehenen Nischen verschwinden. Das kunstvolle Relief, das in die Wand eingelassen ist, vermag neben den toskanischen Säulen durchaus zu bestehen. Die Fassaden wurden sorgfältig restauriert, wobei das kräftige, expressionistische Rot erneuert wurde, das der Bau vermutlich in den 1910er-Jahren erhalten hatte. Der Vertrag von 1835 verlangte zwar eine gräuliche Wasserfarbe, und diese dezente Farbgebung liess das Haus wohl deutlich ruhiger und eleganter in Erscheinung treten als die heutige. Das Rot passt jedoch besser zu der aktuellen Nutzung. Überdies hat es sich längst in die Erinnerung der Bürger eingeschrieben, so dass es zum Stadtbild von Herisau gehört.

Kulturelle Vielfalt statt Kanonen
Auch das wesentlich grössere Artillerie-Zeughaus in Teufen, das 1853 bis 1855 erbaut worden war, fand nach einigen Umwegen zu einer neuen, angemessenen Nutzung. Die riesige, stützenfreie Halle im Erdgeschoss, in der früher Geschütze und Munitionswagen standen, dient heute als Festsaal und Ausstellungshalle. In den eindrücklichen Dachstock, an den die darunter liegenden Decken aufgehängt sind, zog das Grubenmann-Museum ein, so dass die Leistungen dieser grossen Meister der Zimmermannskunst in angemessener Umgebung bewundert werden können. Das mittlere Geschoss schliesslich beherbergt wechselnde Ausstellungen aktueller Kunst und Gestaltung sowie Bilder des Appenzeller Malers Hans Zeller. Mit Ueli Vogt ist ein engagierter Kurator am Werk, dem es gelingt, das ganze Haus mit spannenden Ausstellungen und Veranstaltungen zu beleben. Längst strahlt das Zeughaus Teufen deshalb weit über die Region hinaus aus. Es ist beides: ein Ort der Vermittlung und ein Botschafter für die lebendige Kultur der Region.

Offenheit der Lagerräume
Diese vielfältige Nutzung bedingte grössere Eingriffe in das Baudenkmal als in Herisau. Die Toilettenanlagen, die auch grössere Veranstaltungen verkraften, verbannten die Architekten Ruedi Elser und Felix Wettstein in ein neues Untergeschoss, während sie die Haustechnik und die speziellen, abgetrennten Räume an den Stirnseiten des Gebäudes konzentrierten. Dadurch konnte die Offenheit der ehemaligen Lagerräume weitgehend erhalten bleiben.
Das Haus wurde aber, den Ansprüchen entsprechend, stärker domestiziert als das Zeughaus von Herisau. Sorgfältig aufeinander abgestimmte Farben betonen die neuen Einbauten, und die Heizkörper in den Obergeschossen wurden mit hölzernen Gittern abgedeckt. Die Ausstellungszimmer mit den Ölbildern von Zeller erinnern so geradezu an Wohnräume, passend zu den meist kleinformatigen Werken.

Prachtvolle Stirnseite
Der bedeutendste Eingriff ist allerdings heute nicht (mehr) sichtbar. Das ehemalige Verwalterhaus wurde bis auf den Keller abgebrochen, so dass nun eine Terrasse vor dem Eingang dazu einlädt, den Blick in die Landschaft schweifen zu lassen. Schon den Erbauern des Zeughauses war die umgekehrte Perspektive von der damals neuen Bühler-Strasse aus wichtig. Ursprünglich sollte das Haus deshalb seine Längsfassade nach Süden wenden und so in seiner ganzen monumentalen Grösse in Szene gesetzt werden. Gewichtige praktische und technische Gründe sprachen aber damals dagegen. Nun präsentiert sich immerhin die Stirnseite des Baus wieder in ihrer ganzen Pracht.

 

Bilder: Hanspeter Schiess

Innen, aussen und dazwischen

Hanspeter Schiess

Einfriedungen umfassen das Innere, grenzen das Äussere ab und schaffen Zwischenräume. Auf die Einzäunungen legt die zeitgenössische Architektur Wert, kaum aber auf das Dazwischen. Dabei besässe die Ostschweiz ein bemerkenswertes historisches Vorbild.

 

21.11.2015 von Rahel Hartmann Schweizer

«Es war einmal ein Lattenzaun, mit Zwischenraum, hindurchzuschaun. Ein Architekt, der dieses sah, stand eines Abends plötzlich da – und nahm den Zwischenraum heraus und baute draus ein grosses Haus. Der Zaun indessen stand ganz dumm, mit Latten ohne was herum. Ein Anblick grässlich und gemein. Drum zog ihn der Senat auch ein. Der Architekt jedoch entfloh nach Afri- od- Ameriko.»

Christian Morgensterns berühmtes Gedicht aus den Galgenliedern, erstmals im März 1905 erschienen, hat verschiedene Deutungen erfahren: Es wurde einerseits direkt auf das Bauen bezogen und verstanden als Kritik an der sich im frühen 20. Jahrhundert etablierenden Glasarchitektur. Andererseits wurden die «Latten» mit «Lettern » gleichgesetzt – es wurde vermutet, dass der Dichter auf die Bedeutung der Zwischenräume zwischen den Buchstaben verwies, ohne die die Aneinanderreihung sprachlicher Zeichen unverständlich wäre.

Lattenzäune sind charakteristisch für die Einhegung von Gärten, wie sie Meinrad Gschwend beschreibt, einer der Autoren des 2014 erschienenen Buchs «Bauerngärten zwischen Säntis und Bodensee», des dritten Bands der Reihe «Gartenwege der Schweiz».

St.Galler Klosterplan als Vorbild
«Einen Markstein in der Geschichte der Gartenkunst (auch der bäuerlichen) bildet der Sankt Galler Klosterplan von 816», schrieb der  Gartenhistoriker Hans-Rudolf Heyer im «Mitteilungsblatt für die Mitglieder der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte» 1976. Dabei dürften die Gärten nach der karolingischen Verordnung für die Bewirtschaftung der kaiserlichen Landgüter und Herrenhöfe aus dem Jahr 812, das Capitulare de villis vel curtis imperii, angelegt gewesen sein. Dieses umfasst eine Liste von 73 Blumen, Kräutern, Gemüse- und Obstpflanzen sowie 16 Bäumen. Die Grundstruktur aus Gemüsen, Gewürzpflanzen, Blumen und Obst überliefert sich im Bauerngarten – teilweise bis heute.

Ursprünglich wird der Garten nicht nur von einer Einfriedung gefasst. Diese ist auch gleichsam seine Raison d’etre. «Garten» leitet sich etymologisch nämlich von den Gerten (Weiden- oder Haselnussruten) ab, mit denen ein Gelände umzäunt wurde.

Appenzellische Gartenkultur
Im Appenzellischen bildete sich zwischen 1817 und 1850 – nicht zuletzt aufgrund der Textilfabrikation – eine eigene Gartenkultur heraus, die sich teilweise bis heute bewahrt hat. Ihr Merkmal sind – neben dem sogenannten «Strussgstell» (eine Art Schaukasten vor dem Stubenfenster mit Blumen und Kräutern) – der «Trüeter» (Spalier an der Frontseite) und der Wetterbaum, der zum Schutz des Hauses vor Unwettern dient. Das ist ein frei stehendes Geviert, in dem Gemüse und Nutzpflanzen gezogen wurden. Eine kolorierte, um 1840 entstandene und mit «An der Wolf-Halden» betitelte Aquatintaradierung von Bernhard Freuler vermittelt eine Vorstellung einer solchen Einhegung. Diese wurde immer in Distanz zum Haus plaziert, um zu verhindern, dass die Pflanzen die Kellerräume verschatteten, in denen gewebt wurde.

Terrassierung in Rebbergen
Im Hintergrund der Radierung öffnet sich der Bodensee, zu dem der Blick über den im Zentrum abgebildeten Buechberg schweift. Auch er zeichnete sich einst durch eine besondere Art der Einfriedung aus, und zwar durch die Terrassierung für den ebenfalls vom Kloster St.Gallen geförderten Rebbau. Dass man diese Trockenmauern heute wieder bestaunen kann, ist einem Zusammenschluss von Leuten zu verdanken. Sie ergriffen im Jahr 2003 die Initiative, sie instand zu stellen, um gleichermassen eine nachhaltige Rebberg-Bewirtschaftung zu verfolgen, wie Lebensraum für die bedrohte Flora und Fauna zu schaffen. Beteiligt an Sanierung und Wiederaufbau der 110 erfassten Mauern aus roh gespaltenen Steinen aus Rorschacher Sandstein sind unter anderem Vertreter der Gemeinde Thal, der Grundeigentümer, der Weinbauern und des lokalen Naturschutzvereins.
Die zeitgenössische Interpretation findet sich in den Stützmauern aus Drahtschotterkörben im Friedhof Wilen, den Paul Rutishauser  Landschaftsarchitektur 2003 zu einer modernen Adaption des klösterlichen Baumhains umgestaltete.

KVA Winterthur hinter Gitter
Den Draht mythologisch-religiös aufgeladen hat das Team um die Künstlerin Katja Schenker, Schweingruber Zulauf Landschaftsarchitekten und pool Architekten bei ihrer Umzäunung der KVA Winterthur. Deren 2014 realisierte, 210 Meter lange und
3,5 Meter hohe Einfassung besteht aus verformten Bewehrungsstahlgittern. «Kerberos» war der Titel des 2011 gekürten Wettbewerbsprojekts – in Anspielung an den Höllenhund, der in der griechischen Mythologie den Eingang zur Unterwelt bewacht, und die christliche Deutung der Hölle als Feuerschlund.

Qualität des Zwischenraums
Und der Zwischenraum, dessen Bedeutung Morgenstern so trefflich illustrierte? – Viel Aufmerksamkeit wird den Umfassungen geschenkt. Aber was ist mit dem Raum, der die Beziehung zwischen diesen zu Körpern angeordneten Einfriedungen – seien es Häuser oder Gärten – definiert? Auf der erwähnten Aquatintaradierung bilden das Haus rechts und der Garten mit Wetterbaum links den Rahmen für das Panorama. In der zeitgenössischen Architektur definiert sich der Zwischenraum zu oft nur als Grenzabstand.
Es würde sich lohnen, wieder einmal einen Blick auf den St.Galler Klosterplan zu werfen, der nicht nur von der Kunst der Gestaltung der Einfriedungen zeugt, sondern auch von der Sensibilität für die räumliche Qualität des Dazwischen. Die im Frühling 2014 edierte und mit einem Begleitheft versehene neue Faksimileausgabe des Plans illustriert das in Wort und Bild augenfällig.

 

 

Bilder: Hanspeter Schiess

Architektur im Film – Andermatt – Global Village

Mi 24. Februar 2016, 18.30 Uhr im Kinok

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Ein ägyptischer Geschäftsmann kauft eine Talschaft im Herzen der Schweiz. Die Dorfbevölkerung hofft auf Investitionen und bessere Zeiten. Widerspenstige Bauern werden charmant ausgebootet, dann kommen die Bagger und stampfen ein Luxusressort für den internationalen Jetset aus dem Boden. Das ist die Geschichte von Andermatt, einem Bergdorf in der Krise, erweckt aus dem Dornröschenschlaf durch einen milliardenschweren Kuss, welcher Heimat und Hoffnung zur handelbaren Ware macht.

Leonidas Bieri / CH, 2015, O/d-e-f, 90min

Zum Trailer

Weitere Vorführung: So 28. Feb 10.30 Uhr
Eintritt 15.– / Mitglieder AFO 10.–
Reservation: T 071 245 80 72, www.kinok.ch

Veranstaltungssponsor:
Domus
fsb
konkurado

Jahresthema 2016

Im Wandel

Wir alle sind Kinder unserer Zeit: Was heute brandheiss ist, kann morgen schon längst vorbei sein. Und sich auf seinen Lorbeeren auszuruhen, ist der erste Schritt, im unerbitterlichen Strom der Zeit ins Hintertreffen zu gelangen.
Und dennoch: Es gibt Dinge, die überdauern die Zeit. Doch was macht das Wahre, Gute und Schöne aus? Was bleibt über den Tag hinaus bestehen? Welchen Eintagsfliegen haben wir schon im Laufe der Jahre verwundert nachgeschaut? Welches alteingesessene Büro hat nicht seine postmodernen Leichen im Keller?
Das Architektur Forum Ostschweiz stellt sich im 20. Jahr seines Bestehens – auch in Bezug auf sich selbst – die Frage nach dem Wandel. Den Veränderungen, denen der Beruf unterworfen ist, den Strömungen der Moden und des Zeitgeistes und den ständig wechselnden Herausforderungen in Gesellschaft und Profession. Denn das Rad bleibt niemals stehen. Oder wie Karl Valentin schon festgestellt hat: «Früher war alles besser – auch die Zukunft».