Architektur Forum Ostschweiz

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Raum und Struktur – Konstruktive Strategien der Schule von Solothurn

Jürg Graser, Architekt, Zürich

Mo 2. Februar 2015, 19.30 Uhr im Forum

Arazebra_Biel

Über die Jahrzehnte war die «Die Schule von Solothurn» oder das, was vager als «Jura- Südfuss» apostrophiert wurde, eher ein Mythos als eine fest umrissene Vorstellung. Umso mehr ist nun die umfassende Darstellung zu begrüssen, die Jürg Graser aufgrund akribischer Forschung und mit präzisen architektonischen Analysen vorgelegt hat. Erst jetzt wird deutlich, dass sich hier eine konsequente, systematisch ausgerichtete moderne Architektur ihren eigenen, helvetischen Weg bahnte und dabei eine erstaunliche Vielfalt entwickelte.
Die Publikation «Gefüllte Leere» rückt dies ins richtige Licht und erlaubt aus zeitgenössischer Perspektive eine Neubewertung dieses wichtigen Beitrags zur Schweizer Nachkriegsarchitektur. Die wichtigsten Werke verbinden in einer beeindruckenden Synthese Struktur und Raum und haben bis heute nichts von ihrer Kraft und Eleganz eingebüsst. Nicht zuletzt bieten sich die Bauten der «Schule von Solothurn» in der auf die «steinerne Stadt» fokussierten Architekturdebatte als alternatives Denkmodell an, an das anzuknüpfen was lohnenswert ist.
Ausserdem werden ausgewählte Fotografien von Andrea Helbling, Arazebra, zur «Schule von Solothurn» gezeigt.

www.graser.ch
www.arazebra.ch
Eintritt 10.– / Mitglieder gratis

Einladungskarte Februar