Architektur Forum Ostschweiz

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Mauerwerk – More Brickwork

Jonathan Sergison, Architekt, London/Zürich

Mo 4. Februar 2013, 19.30 Uhr im Forum

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Brick has had a particular significance in our work since we started in practice. As the dominant building material in many of the places we work, it represents a conscious attempt to engage with the existing character of place. It also feeds into a broader discourse and conceptual framework about tolerance in architecture. And we enjoy brickwork for its unique characteristics and properties: how it is produced, the construction possibilities it allows, and the manner in which it weathers. This lecture will make the case for updating attitudes to brickwork by illustrating recent projects built from this material.

Neues zum Mauerwerk

Von Beginn an hatte der Backstein eine herausragende Bedeutung in unserer Arbeit. Dieses Baumaterial dominiert häufig die Umgebung, in der wir arbeiten und drückt unser Bestreben aus, auf das Wesen des Ortes einzugehen. Es rückt unsere Bauten auch in einen breiteren Diskurs, bei dem es um Massabweichungen in der Architektur geht. Wir schätzen das Backsteinmauerwerk wegen seiner einzigartigen Eigenschaften: Wie es hergestellt wird, wie es verbaut werden kann und die Art, wie es verwittert. Anhand kürzlich erstellter Backsteingebäude veranschaulicht der Vortrag, wie sich unsere Haltung gegenüber diesem Baumaterial entwickelt hat.
www.sergisonbates.co.uk

Kurzvortrag Roman Berger:  ROBmade von Keller AG Ziegeleien

Roman Berger leitet den Bereich Vorfabrikation bei den Keller AG Ziegeleien. Zum Auftakt präsentiert er einen Blick in die digitale Fertigung von Fassadenelementen aus Bausteinen.

Das Label heisst ROBmade und der Name ist Programm: Roboter mauern Wände, die als digitaler Entwurf aus dem Computer kommen. Die digitale Fabrikation ermöglicht Bauelemente, die auf traditionellem Wege nicht zu erstellen wären.
Das neue Wandsystem ist aus verschiedenen Forschungsprojekten entstanden, welche die Keller AG Ziegeleien zusammen mit Gramazio & Kohler, Architektur und Digitale Fabrikation, ETH Zürich von 2008 bis 2012 durchführten. Die Partner verbindet jahrzehntelange Erfahrung im Systembau, der Vorfabrikation von Mauerwerk und dem Einsatz innovativer Technik im Bereich digitaler Gestaltungs- und Fabrikationsprozesse. Dank modernster Klebetechnik ist es möglich, Wandelemente mit frei wählbaren Motiven herzustellen. Ausgehend von klassischen Techniken wird durch das Öffnen der Stossfugen und Verdrehen der einzelnen Bausteine ein völlig neues Wandbild erzeugt.
Mehr unter www.robmade.ch

Veranstaltunsgssponsor: www.keller-systeme.ch

Einladungskarte Februar