Architektur Forum Ostschweiz

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Grenzen – Der Wiener Kongress ist an allem schuld oder warum Konstanz und  Kreuzlingen im Verkehr versinken

Dominik Gügel, Museumsdirektor Napoleonmuseum Thurgau

Mo 21. August 2017, 19 Uhr, «Das Trösch», Hauptstrasse 42, Kreuzlingen

Seit Jahren stellen sich Thurgauer und Konstanzer Bürger diese Frage. Sie hoffen auf eine Antwort der Politik. Aber sie kommt nicht. Kein Wunder, denn Politiker sind die falschen Ansprechpartner – Historiker sind gefragt! Historiker? Ja, natürlich, denn schuld an allem ist der Wiener Kongress. 1814/1815  wurde festgelegt, dass Konstanz nicht zum Thurgau gehört und umgekehrt. Ähnlich wie der Verkehr bewegte sich der Kongress zwar, aber er  kam nicht vorwärts. Mit fatalen Folgen bis heute.

Das Referat von Dominik Gügel widmet sich dem Wiener Kongress am Beispiel von Konstanz und dem Thurgau. Dabei spielen natürlich auch die Vorgeschichte und die Auswirkungen des Wiener Kongresses eine Rolle. Mit der Grenzziehung, die bis heute Bestand hat, wurden die Bewohner auch einer vernünftigen Verkehrslösung beraubt. Zwar spielte der Verkehr bis zum Ersten Weltkrieg kaum eine  Rolle, da die vorhandene Infrastruktur damals ausreichte. Seither sind aber wieder 100 Jahre vergangen…

Anschliessend zum Referat informiert der Vorstand des Architektur Forum beim Apéro über die Geschichte und die Tätigkeit des Forums an der Grenze zwischen Kreuzlingen und Konstanz und öffnet die Türen zu einer Besichtigung des Hauses Trösch (Architekt Beat Consoni).

Bildnachweis: Die Landgrafschaft Thurgau, Privatbesitz Dominik Gügel

Einladungskarte August