Architektur Forum Ostschweiz

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LandschaftsarchitekTour

Rapperswil

Sa 17. Mai 2014, Treffpunkt 9 Uhr Bahnhof Rapperswil, Ausgang Stadtseite

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Konträr zum Jahresthema steht bei der diesjährigen Tour nicht das Experimentieren, sondern das Erhalten und Bewahren im Vordergrund. – Oder ist nicht auch dies eine Form von Experiment? Dieses Jahr beschränken wir uns auf wenige Programmpunkte, erhalten dafür einen umso tieferen Einblick.

Programm

Meienbergpark

Der Meienberg mit seiner weitläufigen Parkanlage und dem Schloss ist eines der wenigen noch nahezu im Ursprung erhalten Landgüter aus dem 18 Jahrhundert. Oberhalb von Rapperswil-Jona gelegen, ist die Anlage ein herausragender einzigartiger Zeitzeuge. Der 1828 durch den Schneidermeister Johann Jakob Staub erbaute Landsitz beherbergte in seiner langen Geschichte Politiker und Künstler wie den Komponisten Franz Liszt oder den Dichter Bayard Taylor.

Die imposante, grosszügige Parkanlage im Stile eines Landschaftsgartens breitet sich über den Meienberg aus. Der Garten präsentiert sich heute im besten Zustand und ist von seltener Schönheit mit prächtigen Ausblicken auf Rapperswil-Jona und die Seenlandschaft. Die Anlage befindet sich im Privatbesitz und ist öffentlich nicht zugänglich.

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ASLA (Archiv Schweizer Landschaftsarchitektur)

Archive für Gartenarchitektur sind rar und nicht selbstverständlich. Die Bedeutung und Einmaligkeit des Archivs für Schweizer Landschaftsarchitektur im internationalen Rahmen wurde an der Feier zum 20 jährigen Bestehen des Archivs am 23. März 2002 durch den Kunsthistoriker Erik A. de Jong herausgestellt. Bislang ist das Archiv in seiner bestehenden Form die einzige Institution in der Schweiz und über die Landesgrenzen hinaus, die sich derart umfassend um die Erhaltung des Kulturgutes Garten bemüht. Daher kommt dem Archiv eine nationale Bedeutung zu. Mit dem Ziel, Quellen und Dokumente zur Garten- und Landschaftsarchitektur in der deutschen Schweiz zu sammeln, zu konservieren und zu erforschen, ist das Archiv für die Schweizer Gartenarchitektur und Lanschaftsplanung 1982 in Rapperswil gegründet worden. Als Dokumentations-, Informations- und Forschungsstelle möchte es das allgemeine und spezifische Wissen zum Thema Garten- und Landschaftsarchitektur erweitern und verfügbar machen. Seit 1996 werden in der Aussenstelle in den Archives de la construction moderne, EPF Lausanne, die Nachlässe von Landschaftsarchitekten aus der Romandie gesammelt. Das Archiv wurde vom Bund Schweizerischer Garten- und Landschaftsarchitekten BSG gegründet, unterstützt von Vertretern des Schweizer Heimatschutzes, des Schweizerischen Bundes für Naturschutz, der Gesellschaft für Schweizer Kunstgeschichte sowie des Verbandes Schweizerischer Gärtnermeister und des damaligen Interkantonalen Technikums Rapperswil ITR. Für den Betrieb des Archivs wurde am 23. April 1982 eine Stiftung ins Leben gerufen. Diese «Schweizerische Stiftung für Landschaftsarchitektur» SLA ist eine private, gemeinnützige Institution, die sich nicht nach monetären Gewinnzielen richtet.

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Stadtmuseum Rapperswil-Jona

Ein Museum, drei Gebäude: Zwei mittelalterliche Bauten beherbergen die Sammlung des Stadtmuseums Rapperswil-Jona. Ein auffälliger Neubau verbindet sie.

Umfassende Modernisierung
Das Stadtmuseum Rapperswil-Jona ist in den Jahren 2010 und 2011 umfassend erneuert worden. Herzstück der Modernisierung ist der Neubau «Janus». Das Stadtmuseum Rapperswil-Jona zeigt 800 Jahre Stadt- und Kulturgeschichte in einem einzigartigen Bauensemble.

Museumsbauten
Der markante Neubau „Janus“ mit seiner gelochten Fassade aus Baubronze ist das Markenzeichen des Museums. Er dient als Eingangsfoyer und verbindet die beiden historischen Bauten. Im Innern beeindruckt er durch klare Linien und eine raffinierte Lichtführung.
Das Breny-Haus, ein 1492 errichtetes Stadtpalais, entführt Sie in vergangene Zeiten. Das im Originalzustand erhaltene Gebäude beherbergt stimmungsvolle Räume, von denen der grosse Festsaal mit seinen verspielten Wandmalereien besonders beeindruckt. Das gesamte Ensemble wird dominiert durch den mächtigen Turm aus dem 14. Jahrhundert

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Rückreise individuell ab Rapperswil (ca. 16 Uhr)

Beteiligte Planer

Ingo Golz, SKK Landschaftsarchitekten, Wettingen / Susanne Karn, Leiterin Institut GTLA Geschichte und Theorie der Landschaftsarchitektur, Rapperswil / Peter Röllin, Kultur- und Kunstwissenschaftler, Rapperswil

Kosten

Mitglieder BSLA und AFO à 20.– / Nichtmitglieder à 30.–

Anmeldung

mit vollständigen Angaben bis 9. Mai 2014 senden an landschaftsarchitektour@nulla-f-o.ch oder per Fax an 071 245 87 83